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"Brutta Italia": Vize-Europameister taumelt in WM-Quali

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"Brutta Italia": Vize-Europameister taumelt in WM-Quali

08.09.2012, 11:31 Uhr | dpa

"Brutta Italia": Vize-Europameister taumelt in WM-Quali. Pablo Osvaldo bewahrt mit seinem Doppelpack Italien vor einem Desaster.

Pablo Osvaldo bewahrt mit seinem Doppelpack Italien vor einem Desaster. (Quelle: dpa)

Rom (dpa) - Nach dem Höhenflug bei der Fußball-Europameisterschaft ist Italien zum Auftakt der WM-Qualifikation wieder auf dem harten Boden der Realität gelandet. Der Vize-Europameister kam am Freitag in Sofia gegen Bulgarien nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus.

"Brutta Italia", titelte "Tuttosport" am Samstag. "Hässlich" sei der Auftritt der "Azzurri" gewesen. "Wo ist das schöne Spiel hin?", fragte die "Gazzetta dello Sport".

Cesare Prandelli suchte nicht nach Ausflüchten. "Ich bin enttäuscht", gab der Trainer unumwunden zu und las seinen Spielern die Leviten: "Wir brauchen eine andere Mentalität", forderte er. "Die Bulgaren waren mehr Mannschaft als wir", kritisierte Prandelli.

Ohne seine Sturm-Exzentriker Mario Balotelli und Antonio Cassano wirkte der viermalige Weltmeister oft harmlos und ohne Ideen. "Deutschland-Schreck" Balotelli musste sich einer Augenoperation unterziehen, Cassano schien Prandelli nach der Sommerpause noch nicht fit genug.

Einzig der nach langer Zeit wieder in die "Squadra Azzurra" berufene Pablo Osvaldo vom AS Rom wusste zu überzeugen und rettete den Italienern mit seinen beiden Toren (36./40. Minute) zumindest den einen Punkt. Stanislaw Manolew (30.) und Georgi Milanow (66.) trafen für Bulgarien.

"Wir müssen mit dem Unentschieden zufrieden sein", meinte Torwart Gianluigi Buffon. Von Anfang an hatten die Italiener in Sofia Probleme. "Wir hätten das Spiel auch gut und gern verlieren können", gab der Kapitän zu.

Zu allem Überfluss verloren die Italiener auch noch Mittelfeldstar Daniele De Rossi. Der Römer schied in der 80. Minute mit einer Oberschenkelverletzung aus. Die letzten Minuten mussten die Gäste in Unterzahl spielen, da Prandelli bereits dreimal gewechselt hatte.

"Vielleicht übereilt", kritisierte die "Gazzetta". Auch bei der 0:4-Niederlage im EM-Finale gegen Spanien hatten die Italiener das Spiel verletzungsbedingt in Unterzahl beenden müssen. Am kommenden Dienstag empfangen die Azzurri zu Hause Malta. Alles andere als ein klarer Sieg im zweiten WM-Qualifikationsspiel wäre ein Debakel.

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