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Traps Iren verbreiten keinen Schrecken

08.09.2012, 12:32 Uhr | dpa

Traps Iren verbreiten keinen Schrecken. Die Spielphilosophie von Giovanni Trapattoni wird auf die Probe gestellt.

Die Spielphilosophie von Giovanni Trapattoni wird auf die Probe gestellt. (Quelle: dpa)

Astana (dpa) - Gegen Deutschland soll alles besser werden. Selbst die späten Tore zum glücklichen Auftaktsieg Irlands in Kasachstan ließen die Kritiker von Fußball-Nationaltrainer Giovanni Trapattoni nicht verstummen.

Doch Torjäger Robbie Keane gab nach dem glücklichen 2:1 in Astana am Freitagabend ein Versprechen für das nächste WM-Qualifikationsspiel gegen die DFB-Auswahl ab. Keane nahm den Mund vor der Partie am 12. Oktober in Dublin sogar ziemlich voll.

"Wir glauben immer daran, dass wir daheim jeden schlagen können, egal wen. Deutschland ist Favorit und hat sicher eine bessere Mannschaft als wir, aber wenn wir alles geben, können wir gewinnen", tönte Keane und erklärte seine Zuversicht so: "Es wird ein völlig anderes Spiel. Deutschland wird nach vorn spielen und versuchen zu gewinnen, während Kasachstan sich hinten reingestellt hat." Erst ein Foulelfmeter des 32-jährigen Kapitäns (89.) und ein Volleyschuss des eingewechselten Kevin Doyle (90.) bescherten nach dem Pausenrückstand den lange Zeit kaum noch für möglich gehaltenen Erfolg.

Die spielerische Einfallslosigkeit des schwächsten EM-Endrundenteilnehmers zwang indes selbst Coach Trapattoni zum Eingeständnis, er sei nicht glücklich über die Leistung - mit dem Resultat dagegen schon. "Gegen Deutschland stand es hier nach der ersten Halbzeit 0:0", sagte der Italiener und erinnerte an den mühsamen deutschen 3:0-Erfolg vor zwei Jahren während der EM-Qualifikation. "Im Moment zählt nur das Ergebnis. Diese Mannschaft kann wieder stark werden", betonte der Trainer-Altmeister angesichts bohrender Fragen nach seinem 50. Spiel als irischer Auswahlcoach.

Die ständigen Flanken in den Strafraum der Kasachen um den Fürther Bundesligaprofi Heinrich Schmidtgal machten dem Außenseiter lange kaum Probleme. "Die Trapattoni-Art wird gegen Deutschland nicht reichen", befürchtete die Zeitung "Irish Independent". Ihr Beobachter hatte während der 90 Minuten auf dem Kunstrasenplatz den Eindruck: "Der 142. der Weltrangliste ließ Irland lange Zeit wie den 143. aussehen." Der Erfolg habe den irischen Fußball-Verband vor einer Diskussion über die Zukunft des 73-jährigen Trapattoni bewahrt, dessen Vertrag noch ein Jahr läuft.

Internen Ärger gab es trotzdem. Der nicht eingewechselte James McClean äußerte nach seinem Abend auf der Bank laut Medienberichten via Twitter, er sei als Fan glücklich über das Ergebnis, persönlich aber stinksauer. "Ein Witz, peinlich", soll der Flügelspieler hinzugefügt haben. Der irische Verband habe dafür gesorgt, dass der Eintrag schnell gelöscht worden sei, hieß es weiter.

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