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Gelungenes Debüt für Trainer-Trio bei WM-Qualifikation

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Gelungenes Debüt für Trainer-Trio bei WM-Qualifikation

08.09.2012, 13:41 Uhr | dpa

Gelungenes Debüt für Trainer-Trio bei WM-Qualifikation. Bondscoach Louis van Gaal überraschte, indem er nicht auf den Torgaranten Huntelaar setzte.

Bondscoach Louis van Gaal überraschte, indem er nicht auf den Torgaranten Huntelaar setzte. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Louis van Gaal ist immer für eine Überraschung gut. Entgegen seiner Ankündigung, gegen die Türkei auf den Schalker Torgaranten Klaas-Jan Huntelaar zu setzen, entschied sich der niederländische Bondscoach zum Start in die WM-Qualifikation für dessen Konkurrenten Robin van Persie.

"In der niederländischen Mannschaft hat man keine Dauerkarte, man wird jedes Mal neu bewertet. Ich treffe dann die Entscheidung", begründete van Gaal, warum der "Hunter" wie schon bei der EURO auf der Bank schmoren musste.

Der Erfolg gab dem früheren Bayern-Trainer indes recht. Der Stürmer von Manchester United leitete mit seinem Tor in der 17. Minute den ersten Erfolg der Elftal nach zuletzt vier Niederlagen ein - das 2:0 war Balsam für die niederländische Fußball-Seele. "Mit so einem Sieg machen wir zwei Schritte vorwärts. Das ist ein fantastisches Ergebnis", sagte der Nachfolger von Bert van Marwijk erleichtert. Van Gaals einziger Kritikpunkt: "Wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen." Wie sehr gezittert werden musste, beschrieb das "Algemeen Dagblad", das Oranje einen Sieg mit "Blut, Schweiß und Tränen" bescheinigte. Erst in der Nachspielzeit beseitigte Luciano Narsingh die letzten Zweifel.

Auch in Frankreich und Russland war die Freude über den gelungenen Neustart nach missratener EM groß. Mit dem knappen 1:0 in Finnland übersprangen die Franzosen unter der Regie von Didier Deschamps die erste Hürde auf dem Weg zur WM. "Es ist nie selbstverständlich, sich auswärts durchzusetzen - vor allem nicht gegen eine Mannschaft, die abwartender spielte als wir dachten. Das Ergebnis ist da", freute sich der für den zurückgetretenen Laurent Blanc berufene Deschamps über die drei Punkte, die Abou Diaby mit seinem ersten Treffer im Trikot der "Bleus" sicherte. Auch gegen Weißrussland ist am Dienstag in Paris ein Sieg fest eingeplant.

Derweil war Fabio Capello bei seinem Debüt mit Russland über einen mühevollen Arbeitssieg gegen Nordirland zufrieden. "Wir hätten mehr Tore schießen können, aber 2:0 ist auch nicht so schlecht", resümierte der Italiener, der nach der EURO die Nachfolge von Dick Advocaat als Coach der Sbornaja angetreten hatte. Die St. Petersburger Viktor Fajsulin und Roman Schirokow trafen für den EM-Halbfinalisten von 2008.

Dagegen kamen die Italiener ohne ihr exzentrisches Sturm-Duo Mario Balotelli und Antonio Cassano in Sofia nicht über ein 2:2 gegen Bulgarien hinaus. "Brutta Italia", titelte "Tuttosport". "Hässlich" sei der Auftritt der "Azzurri" gewesen. "Wo ist das schöne Spiel hin?", fragte die "Gazzetta dello Sport". Zwei Treffer von Pablo Osvaldo bewahrten die Elf von Trainer Cesare Prandelli vor Schlimmerem.

Während die von Frank Lampard angetriebenen Engländer ein lockeres 5:0 in Moldau herausschossen, hatte Deutschlands Gruppengegner Irland in Kasachstan das Glück auf seiner Seite. Nach den Last-Minute-Toren von Robbie Keane und Kevin Doyle zum 2:1-Sieg in Astana wurde auch an Trainer Giovanni Trapattoni Kritik laut. "Die Trapattoni-Art wird gegen Deutschland nicht reichen", befürchtete die Zeitung "Irish Independent". Ihr Beobachter hatte während der 90 Minuten auf dem Kunstrasenplatz den Eindruck: "Der 142. der Weltrangliste ließ Irland lange Zeit wie den 143. aussehen."

Ärger gab es in Podgorica beim 2:2 zwischen Gastgeber Montenegro und Polen - nicht nur wegen zweier Roter Karten. Savo Pavicevic musste in der zweiten Hälfte nach einem Ellbogencheck gegen den Dortmunder Robert Lewandowski vom Platz, wenig später folgte ihm Ludovic Obraniak. Schon in der Anfangsphase explodierte direkt neben dem Kopf von Gäste-Torhüter Przemyslaw Tyton ein Feuerwerkskörper. Die Partie wurde für drei Minuten unterbrochen, Tyton weigerte sich zunächst, in sein Tor zurückzukehren. "Das sah einem Krieg ähnlich", sagte Polens neuer Nationaltrainer Waldemar Fornalik nach der Partie.

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