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Klinsmann mit US-Team nach 1:2 auf Jamaika unter Druck

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Klinsmann mit US-Team nach 1:2 auf Jamaika unter Druck

09.09.2012, 09:46 Uhr | dpa

Klinsmann mit US-Team nach 1:2 auf Jamaika unter Druck. Jürgen Klinsmann musste mit dem US-Team eine Niederlage einstecken.

Jürgen Klinsmann musste mit dem US-Team eine Niederlage einstecken. (Quelle: dpa)

Kingston (dpa) - Von den "Reggae Boyz" ausgetanzt, von der heimischen Presse kritisiert - Jürgen Klinsmann erlebt nach der 1:2-Niederlage seiner US-Fußballer in der WM-Qualifikation auf Jamaika die schwersten Tage seiner amerikanischen Amtszeit.

"Der große Sieg in Mexiko fühlt sich heute nicht mehr so groß an", hieß es bei Sports!Yahoo.com. "Klinsmann hat gezeigt, dass er die USA zu historischen Auswärtssiegen gegen große Nationen wie Italien und Mexiko führen kann", schrieb die "New York Times". "Aber er war noch nicht in der Lage, einen Auswärtssieg einzufahren, wenn es wirklich drauf ankommt - in der WM-Qualifikation", so die Tageszeitung weiter.

Gegen die Großen top, gegen die Kleinen ein Flop - das ist Klinsmanns Jahresbilanz. So geschichtsträchtig die erstmaligen Siege der USA im Februar in Italien und im August in Mexiko (jeweils 1:0) auch waren, so demütigend verliefen bisher die Auswärtsauftritte auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Dem 1:1 im Juni in Guatemala folgte nun der Karibik-Crash. Das 1:2 war die erste US-Niederlage im 19. Gastspiel auf Jamaika.

"Sie können mir die Schuld geben, damit habe ich kein Problem", betonte Klinsmann nach der Partie. Seit seiner Amtsübernahme am 1. August 2011 stand der Schwabe noch nie so unter Druck wie jetzt. Die USA (Weltranglisten-Platz 33) sind seit 1990 WM-Stammgast, doch nun droht bereits im Qualifikations-Halbfinale das Aus - und zwar gegen Fußballzwerge wie Jamaika (Nummer 60), Guatemala (91) und Antigua und Barbuda (101).

In der CONCACAF-Gruppe A sind die favorisierten Klinsmänner nach drei Partien mit vier Zählern punktgleich mit Guatemala nur Zweiter. An der Spitze thront Jamaika (7 Punkte). Nur die ersten beiden Teams erreichen die Sechser-Endrunde 2013, in der die drei direkten WM-Tickets vergeben werden. Klinsmann weiß, dass am Dienstag in Columbus gegen Jamaika ein Sieg Pflicht ist. "Druck haben wir immer und Druck ist etwas Wunderbares. Wir haben kein Problem damit und wir wissen, dass wir zurückschlagen müssen, um alle eines Besseren zu belehren", gab sich der frühere Bundestrainer kämpferisch.

"Es tut weh, ohne Punkte heimzufahren, aber jetzt treten wir daheim an und können es ihnen hoffentlich heimzahlen", sagte Mittelfeldmann Clint Dempsey. Der England-Legionär von Tottenham Hotspur hatte die Gäste mit dem schnellsten Tor eines US-Teams in der WM-Qualifikation bereits nach 36 Sekunden in Führung gebracht. Durch Freistoßtore von Rodolph Austin (23. Minute) und Luton Shelton (62.) drehten die Gastgeber aber anschließend die Partie.

"Wir haben zu viele Fouls rund um den Strafraum gehabt und wurden dafür bestraft. Das Spiel am Dienstag ist unwahrscheinlich wichtig. Wir müssen unbedingt gewinnen", meinte Torwart Tim Howard. Klinsmann kündigte bereits Veränderungen an. Ob Herculez Gomez erneut von Beginn an dabei sein wird, scheint fraglich. Der Stürmer fiel in den 90 Minuten kaum auf, sorgte aber dafür hinterher für Gesprächsstoff, als er die Niederlage auf den Untergrund zurückführte. "Das Gras auf den Rängen war besser als das auf dem Platz."

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