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Italiens Trainer Prandelli rüttelt "Azzurri" wach

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Italiens Trainer Prandelli rüttelt "Azzurri" wach

09.09.2012, 11:29 Uhr | dpa

Italiens Trainer Prandelli rüttelt "Azzurri" wach. Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli hat seinen Spielern die Leviten gelesen.

Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli hat seinen Spielern die Leviten gelesen. (Quelle: dpa)

Rom (dpa) - Nach dem holprigen Start in die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 hat Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli seinen Spielern die Leviten gelesen.

"Noch nie habe ich so viel leiden müssen", schimpfte der Coach und mahnte seine Azzurri vor dem Heimspiel am Dienstag in Modena gegen Malta: "Kommt zu Euch! Wir müssen unsere Identität wiederfinden."

Nach dem Höhenflug bei der EM waren die Vize-Europameister am Freitag in Sofia gegen Bulgarien nicht über ein 2:2 hinausgekommen. "Brutta Italia", titelte "Tuttosport". "Hässlich" sei der Auftritt der "Azzurri" gewesen. "Wo ist das schöne Spiel hin?", fragte die "Gazzetta dello Sport". Zur Strafe für den seelenlosen Auftritt strich Prandelli seinen Spielern den freien Abend am Samstag.

Am Sonntag trainierten die Italiener wieder in Medolla. Der kleine Ort in der Emilia Romagna war im Frühjahr am heftigsten von den Erdbeben betroffen. In der Region waren damals 27 Menschen ums Leben gekommen. Die "Azzurri" luden 450 Kinder zum Training ein und versprachen allen Autogramme. Mit dem Spiel in Modena und mit Spenden will die Nationalelf ihre Solidarität mit den Erdbebenopfern zum Ausdruck bringen.

In Sofia wirkte der viermalige Weltmeister am Freitag ohne seine Sturm-Exzentriker Mario Balotelli und Antonio Cassano harmlos und ohne Ideen. "Deutschland-Schreck" Balotelli musste sich einer Augenoperation unterziehen, Cassano schien Prandelli nach der Sommerpause noch nicht fit genug.

Einzig der nach langer Zeit wieder in die "Squadra Azzurra" berufene Pablo Osvaldo vom AS Rom wusste zu überzeugen und rettete den Italienern mit seinen beiden Toren (36./40. Minute) zumindest den einen Punkt. Stanislaw Manolew (30.) und Georgi Milanow (66.) trafen für Bulgarien. Gegen Malta wird Osvaldo erneut von Anfang an stürmen. "Wir müssen mit dem Unentschieden zufrieden sein", meinte Torwart Gianluigi Buffon in Sofia. "Wir hätten das Spiel auch gut und gern verlieren können", gab der Kapitän zu.

Zu allem Überfluss verloren die Italiener auch noch Mittelfeldstar Daniele De Rossi. Der Römer schied in der 80. Minute mit einer Oberschenkelverletzung aus. Die letzten Minuten mussten die Gäste in Unterzahl spielen, da Prandelli bereits dreimal gewechselt hatte. Am Sonntag ging die Squadra Azzurra von einer Oberschenkelzerrung aus. De Rossi fällt voraussichtlich 20 Tage aus und fehlt den Azzurri damit auf jeden Fall am Dienstag gegen Malta.

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