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"Pulverfass" Real: "Dürfen nicht versagen"

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"Pulverfass" Real: "Dürfen nicht versagen"

17.09.2012, 15:27 Uhr | dpa

"Pulverfass" Real: "Dürfen nicht versagen". Nach der Brandrede von Trainer Jose Mourinho ist die Stimmung bei Real Madrid hochexplosiv.

Nach der Brandrede von Trainer Jose Mourinho ist die Stimmung bei Real Madrid hochexplosiv. (Quelle: dpa)

Madrid (dpa) - Bei den kriselnden Königlichen ist nach der Brandrede von Trainer José Mourinho die Stimmung hochexplosiv.

"Nur ein Sieg gegen Manchester City kann verhindern, dass das Pulverfass in die Luft fliegt, das Mourinho nach und nach gefüllt hat", schrieb die Zeitung "Sport". Vor dem Champions-League-Auftakt am Dienstag hoffen die gescholtenen Stars um Cristiano Ronaldo, Mesut Özil und Sami Khedira nach dem schlechtesten Saisonstart in der spanischen Liga seit zehn Jahren nun endlich auf den Befreiungsschlag - ausgerechnet in der Königsklasse gegen den englischen Meister.

Mourinho hatte seine Profis öffentlich hart kritisiert. "Ich habe zur Zeit keine Mannschaft. Die wenigsten Spieler sind mit den Gedanken beim Fußball", wetterte der Portugiese nach der 0:1-Niederlage beim FC Sevilla.

Nach den ersten vier Spieltagen hat der Titelverteidiger nur vier Punkte auf dem Konto und liegt bereits acht Zähler hinter dem Erzrivalen FC Barcelona zurück. Manche Schwarzseher haben die Meisterschaft schon jetzt abgehakt, was einen Erfolg für das schillernde Ensemble in der Glitzerwelt Champions League noch dringlicher macht.

Bei Real kracht es wie schon lange nicht mehr, das Team ist innerlich geteilt und nicht wenige zeigen mit dem Finger auf Trainer Mourinho als Hauptverantwortlichen für die tiefe Krise. "Das Gejammer ist sinnlos. Wir müssen uns besinnen, denn das Spiel am Dienstag ist für uns kritisch. Wir dürfen in der Champions League gegen Manchester City nicht versagen", sagte der frühere Real-Star Emilio Butragueño. Auch Abwehrspieler Marcelo unterstrich vor dem Königsklassen-Knaller: "Wir wissen, dass wir gewinnen müssen, um uns moralisch zu steigern und der Pechsträhne ein Ende zu setzen."

Die spanische Sportpresse ging am Montag fast übereinstimmend hart ins Gericht mit dem polternden Mourinho - und auch mit dem derzeit formschwachen Özil. Real sei "gezwungen, der Krise ein Ende zu setzen", schrieb die Madrider Sportzeitung "Marca". Vor allem Özil müsse sich aktuell ernsthafte Sorgen um seinen Stammplatz machen. Gut möglich, dass sich der ehemalige Bremer zunächst auf der Bank wiederfindet und durch Neuzugang Luka Modric ersetzt wird.

Trotz des Alarmzustandes beim Hauptstadtclub sieht "Marca" aber auch einen kleinen Funken Hoffnung: Das letzte Mal, als Real einen ähnlich schlechten Saisonstart hatte wie jetzt - in der Spielzeit 2001/2002 mit Vicente del Bosque auf der Trainerbank - gewann der spanische Rekordmeister zum neunten Mal die Champions League.

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