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Real-Fans wollen Özil statt Modric

27.09.2012, 09:55 Uhr | t-online.de

Real Madrid. Derzeit bei Real Madrid nur zweite Wahl: Mesut Özil. (Quelle: imago)

Derzeit bei Real Madrid nur zweite Wahl: Mesut Özil. (Quelle: imago)

Bei Real Madrid schrillen nach dem durchwachsenen Saisonstart bereits die Alarmglocken. Mit nur sieben Punkten aus fünf Spielen haben die Königlichen bereits acht Zähler Rückstand auf den großen Rivalen FC Barcelona, der Sieg im Nachholspiel gegen Tabellennachbar Rayo Vallecano war erst der erste Auswärtssieg der Saison. Im Fokus der Kritik: Real-Coach Jose Mourinho, der mit umstrittenen Personalentscheidungen Fans und Umfeld erzürnt.

So machte er sich beim ersten Auftritt in der Champions League wenig Freunde, als er gegen Manchester City Publikumsliebling Sergio Ramos auf die Bank verbannte, und auch die Rückstufung des deutschen Nationalspielers Mesut Özil kommt bei den Anhängern nicht gut an.

Klares Online-Voting pro Özil

Denn Mourinho setzt verstärkt auf Neuzugang Luka Modric, der in den letzten Spielen regelmäßig den Vorzug vor Özil erhielt. Dadurch stockt nach Ansicht vieler Experten das Angriffsspiel der Königlichen, die im Vergleich zur Vorsaison mit 16:5 Toren nach fünf Spielen derzeit nur magere sieben Tore bei fünf Gegentreffern aufweisen können.

Entsprechend deutlich fiel eine Umfrage der spanischen Tageszeitung "AS" unter mehr als 70.000 Real-Fans aus. 68 Prozent der Leser sähen lieber Özil als den 35-Millionen-Neuzugang Modric auf dem Platz. Eine klare Aussage. Ob die Meinung der Fans allerdings den Trainer umstimmen kann, bleibt abzuwarten.

Özil wehrt sich gegen Gerüchte

Ein Grund für die Reservistenrolle könnten Gerüchte sein, die in der spanischen Hauptstadt kursieren. Özil würde verstärkt die Nacht zum Tag machen und lieber in Discos gehen, statt zu trainieren, wird dort kolportiert. Diese Vorwürfe wies der Ex-Bundesligaprofi nun mit einem deutlichen Statement auf seiner facebook-Seite zurück. "Zu den Behauptungen, ich würde nächtliche Ausflüge unternehmen: Das stimmt nicht. Seit die Saison läuft, war ich so gut wie gar nicht weg. Ich trainiere und arbeite wie ein Profi", schrieb Özil in vier verschiedenen Sprachen in sein Profil.

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