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Englands Coach Hodgson: Sorry für U-Bahn-Plauderei

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Englands Coach Hodgson: Sorry für U-Bahn-Plauderei

04.10.2012, 17:52 Uhr | dpa

Englands Coach Hodgson: Sorry für U-Bahn-Plauderei. Englands Nationaltrainer Roy Hodgson hat sich beim Fahren mit der U-Bahn verplappert.

Englands Nationaltrainer Roy Hodgson hat sich beim Fahren mit der U-Bahn verplappert. (Quelle: dpa)

London (dpa) - England-Trainer Roy Hodgson hat in der U-Bahn unbedarft über die Nationalmannschafts-Chancen von Verteidiger Rio Ferdinand geplaudert und sich dafür beim ausgebooteten Fußball-Profi von Manchester United entschuldigt.

"Ich bin enttäuscht, dass diese Story rausgekommen ist und entschuldige mich bei ihm", sagte Hodgson, der zum Champions-League-Spiel des FC Arsenal in London mit der "Tube" unterwegs gewesen war. Er reagierte damit auf einen Bericht des "Daily Mirror". Demnach soll Hodgson auf die Frage von Passanten in der U-Bahn, ob er den Abwehr-Routinier für die WM-Qualifikationsspiele gegen San Marino und Polen nominiert, geantwortet haben: "Ich muss sagen, dass es vorbei ist für ihn und England. Es ist das Ende des Weges. Er geht auf die 34 zu und hat lange, lange Zeit nicht für England gespielt."

Diese Aussagen bestätigte der 65-Jährige so aber nicht. "An was ich mich erinnere, war, dass ich mit ziemlich vielen Leuten gesprochen habe und ein Kerl meinte 'Ist Rio im nächsten Kader?' Und ich denke, ich dürfte gesagt haben 'Ich glaube nicht'." Aber auch das hätte er natürlich nicht sagen sollen, räumte er ein. "Das war ein Fehler." Ein Leserreporter hatte auch Fotos geliefert.

"Das ist wohl eine der Gefahren beim Nehmen der U-Bahn-Züge, aber das ist die beste Möglichkeit für mich, nach London reinzufahren - und dabei spreche ich lieber mit Leuten in der Tube, die mir Fragen stellen, als mich schmallippig zu weigern, meinen Mund zu öffnen", sagte Hodgson. Aber dafür habe er nun "bezahlt" und hoffe, dass das auch "eine Lektion für alle Leute ist, die mich in der Tube treffen".

Ferdinand steht tatsächlich nicht im aktuellen England-Aufgebot. Er war von Hodgson nach langwierigen Rückenproblemen auch nicht für die EM berücksichtigt worden, nach Angaben des Trainers aus sportlichen Gründen.

In den Medien wurde hingegen spekuliert, dass der Konflikt von Ferdinands Bruders Anton mit dem ehemaligen England-Kapitän John Terry wegen dessen angeblicher rassistischer Beleidigungen zu der Ausbootung im Sommer geführt habe. Rio Ferdinand hatte öffentlich Partei für seinen Bruder ergriffen. Terry und Rio Ferdinand hatten lange Zeit das Innenverteidiger-Duo der Three Lions gebildet.

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