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Zlatans Zorn ist Schwedens Hoffnung

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Zlatans Zorn ist Schwedens Hoffnung

14.10.2012, 11:45 Uhr | dpa

Zlatans Zorn ist Schwedens Hoffnung. Schwedens Zlatan Ibrahimovic soll die deutsche Elf in Schrecken versetzen.

Schwedens Zlatan Ibrahimovic soll die deutsche Elf in Schrecken versetzen. (Quelle: dpa)

Stockholm (dpa) - Nach dem Fast-Fiasko auf den Färöer setzen die Schweden für das Duell gegen Deutschland mehr denn je auf Superstürmer Zlatan Ibrahimovic. Mit Wut im Bauch ist der Ausnahmefußballer offenbar am besten.

Wotans Zorn in einer stürmischen Wagner-Oper ist das reine Zuckerschlecken gegen Zlatans Zorn auf einem sturmumbrausten Kunstrasenplatz. Zlatan Ibrahimovic, der Weltstar mit dem losen Mundwerk, bewahrte die Schweden erst beim 2:1 gegen Fußballzwerg Färöer vor einer Blamage und will nun am Dienstag auch die DFB-Auswahl gewaltig erschrecken. In der Heimat wissen sie längst, in wen sie beim WM-Qualifikationsduell in Berlin alle Hoffnungen setzen müssen. "Die Deutschen fürchten nur Zlatan Ibrahimovic und sonst gar nichts", schrieb die Zeitung "Uppsala Nya Tidning".

Wie wertvoll er für sein Team ist, zeigte der extrovertierte Torjäger von Paris St. Germain einmal mehr beim mühsamen Erfolg in Torshavn am Freitagabend. Ibrahimovic rettete seine total enttäuschende Elf nicht nur mit einer intelligenten Vorlage zum 1:1-Ausgleich durch Alexander Kacaniklic (65. Min.) und dem selbst ins Tor gehämmerten 2:1 (75.). "Ibra" demonstrierte auch verbal, wen er für den Herrn im Hause hält.

"Halt die Fresse" schnauzte der 31-Jährige, bis auf die Tribüne hörbar, seinen Teamkollegen Christian Wilhelmsson an, als der vor der 1:0-Führung für die Hausherrn (57.) durch Rógvi Baldvinsson einen verlorenen Zweikampf erklären wollte. Färöer-Spielführer Frodi Benjaminsen erzählte dem Reporter vom "Dimmalaetting", dass ihm der Kapitänskollege von Blaugelb unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff aus dem Nichts einen Ellbogencheck verabreicht habe: "Außerdem hat er die ganze Zeit auf dem Platz verächtlich über mich und meine Elf geredet. Mir hat er auf dem Weg in die Halbzeit erklärt, wo er spielt, und was er verdient. Total kindisch."

Der gerade vom AC Mailand nach Paris gewechselte Star sah da halt gewisse Unterschiede zu Benjaminsens HB Torshavn. "Zlatan spielt noch besser, wenn er richtig in Rage ist", freute sich der selbst gescholtene Wilhelmsson über die Ausbrüche seines Kapitäns. Aber ob so etwas am Dienstag im Berliner Olympiastadion auch die deutsche Elf nach ihrer 6:1-Lehrstunde in Irland beeindruckt?

"Mein Scout sagt, die Deutschen hätten verflucht gut gespielt", bekannte Schwedens Trainer Erik Hamrén, sieht aber das nächste WM-Qualifikationsspiel tapfer als "herrliche Herausforderung". Er verkündete in "Aftonbladet" auch schon, wie er eine Chance vor allem gegen ein beeindruckend wirbelndes deutsches Mittelfeld sieht: "Wir müssen physisch stark sein. Sowohl in Zweikämpfen wie läuferisch." Am Ende aber kommt es wohl doch vor allem auf Ibrahimovic an.

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