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Frankreich stoppt Siegeszug des Weltmeisters

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Frankreich stoppt Siegeszug des Weltmeisters

17.10.2012, 13:15 Uhr | dpa

Frankreich stoppt Siegeszug des Weltmeisters. Nach dem Treffer von Olivier Giroud feiern die Franzosen den Ausgleich wie einen Sieg.

Nach dem Treffer von Olivier Giroud feiern die Franzosen den Ausgleich wie einen Sieg. (Quelle: dpa)

Madrid (dpa) - Vicente del Bosque wirkte noch brummiger als sonst. "Wir hätten das Spiel in der ersten Hälfte für uns entscheiden können", knurrte der spanische Nationaltrainer nach dem 1:1 des Fußball-Weltmeisters gegen Frankreich.

"Aber dann haben wir darauf spekuliert, unseren 1:0-Vorsprung über die Zeit zu retten." Dies ging jedoch schief. Olivier Giroud verhalf den Franzosen wenige Sekunden vor dem Abpfiff zum Ausgleich und setzte dem Siegeszug der Spanier ein Ende.

Der Welt- und Europameister, der seit seiner 0:1-Niederlage im November 2006 gegen Rumänien daheim 25 Länderspiele in Serie gewonnen hatte, blieb erstmals seit knapp sechs Jahren im eigenen Land ohne Sieg. Dem Ausgleichstor der Franzosen war ein folgenschwerer Lapsus des spanischen Abwehrspielers Juanfran vorausgegangen, der sich im Mittelfeld den Ball abjagen ließ. "Spanien schießt sich selbst in den Fuß", titelte die Sportzeitung "Marca". "Nun muss Spanien in der Rückrunde in Paris gewinnen oder ab in die Relegation", ergänzte das Konkurrenzblatt "As".

Allerdings hatten die Franzosen sich das Remis redlich verdient. Nach Spaniens Führungstor durch Sergio Ramos (25. Minute) wehrte Torwart Hugo Lloris einen Elfmeter von Cesc Fàbregas ab. Kurz vor der Pause erzielte Jérémy Ménez einen - wie selbst die Spanier einräumten - regulären Treffer, den der Bundesliga-Schiedsrichter Felix Brych aber wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannte.

Nach dem Wechsel bot sich dem Publikum im Madrider Calderón-Stadion ein ungewohntes Bild. Die Franzosen legten jeden Respekt vor dem Weltmeister ab und übernahmen die Kontrolle im Mittelfeld. Angeführt von einem großartig aufgelegten Franck Ribéry brachten sie die spanische Abwehr ins Schwimmen und spielten sich eine Reihe von Chancen heraus. "Wir hätten gewinnen können", meinte Trainer Didier Deschamps. "Uns wurde ein reguläres Tor aberkannt. Die Spieler waren in der Pause sehr sauer."

Die Franzosen, deren Auftritt in Madrid nach einer 0:1-Niederlage in einem Testspiel gegen Japan als "Mission impossible" gegolten hatte, feierten das Remis wie einen Sieg. "Die Bleus bereiteten den Fans die schönste Freude seit dem Gewinn des Vizeweltmeistertitels 2006", meinte das Sportblatt "L'Equipe."

Spanien hatte nach Ansicht von "As"-Chefredakteur Alfredo Relaño auch aus einem anderen Grund eine Strafe verdient gehabt: "Schon allein deshalb, weil Teile des Publikums die Marseillaise ausgepfiffen hatten", betonte der angesehene Sportjournalist. "Dies war eine absurde Beleidigung für ein Land, dem wir viele gute Einflüsse zu verdanken haben."

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