Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Fußball international >

Rassismus-Affäre: Rio Ferdinand kassiert satte Geldstrafe

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ferdinand boykottiert Anti-Rassismus-Kampagne

21.10.2012, 10:42 Uhr | sid

Rassismus-Affäre: Rio Ferdinand kassiert satte Geldstrafe. Rio Ferdinand von Manchester United (Quelle: imago)

Rio Ferdinand trägt zum Warmmachen statt des Aktions-Shirts lieber seine Trainingsjacke. (Quelle: imago)

Rassismus bleibt im englischen Fußball ein heiß diskutiertes Thema. Am Samstag hat die Premier League ein weiteres Kapitel in der "John-Terry-Saga" erlebt. Manchester Uniteds Profi Rio Ferdinand, dessen Bruder Anton von Terry rassistisch beleidigt worden war, weigerte sich im Vorfeld des 4:2-Erfolgs gegen Stoke City, an einer Anti-Rassismus-Kampagne teilzunehmen - aus Protest über die seiner Meinung nach zu milde Strafe gegen Terry.

Der Chelsea-Kapitän war vom englischen Verband FA für vier Spiele gesperrt und zu einer Geldstrafe in Höhe von 270.000 Euro verurteilt worden. Ferdinand erwartet jetzt seinerseits eine Geldstrafe von zwei Wochenlöhnen (220.000 Pfund), die umgerechnet genau der Buße von Terry entspricht. Der 34-Jährige hatte sich geweigert, vor dem Spiel ein schwarzes Shirt mit der Aufschrift 'One Game, One Community' (ein Spiel, eine Gemeinschaft) zu tragen.

Auch andere Profis boykottieren die Aktion

United-Teammanager Alex Ferguson reagierte verärgert: "Er wird sicher bestraft werden. Ich bin enttäuscht von Rio. Dass er das Shirt nicht getragen hat, war mir peinlich." Neben Ferdinand weigerten sich auch Stokes Kenwyne Jones, Jason Roberts vom FC Reading und einige Spieler von Swansea City, das Shirt überzuziehen. Roberts hatte seinen Boykott damit begründet, dass nicht hart genug gegen Rassismus im Fußball vorgegangen würde.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Heute bereut sie es: 
Emma Thompson lehnte Date mit Donald Trump ab

Die Schauspielerin verriet in einem Interview, dass Trump sie 1997 auf ein Date eingeladen hat. Video


Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILBabistadouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal