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DFB-Präsident wegen EM-Revolution 2020 zwiegespalten

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Platini wirbt für EM-Revolution - Niersbach zwiegespalten

16.11.2012, 11:54 Uhr | dpa

DFB-Präsident wegen EM-Revolution 2020 zwiegespalten. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (r) im Gespräch mit UEFA-Boss Michel Platini.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (r) im Gespräch mit UEFA-Boss Michel Platini. (Quelle: dpa)

Passau (dpa) - UEFA-Boss Michel Platini wirbt weiter für die EM-Revolution 2020, doch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach ist zwiegespalten.

"Ich persönlich bin eigentlich ein Anhänger des alten Modells, mit dem ganzen Turnier in ein Land zu gehen", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Passau. Zuletzt hatte Niersbach die Pläne, die Europameisterschaft bei ihrem 60-jährigen Jubiläum in mehreren Ländern auszutragen, als "reizvoll" bezeichnet. Das DFB-Präsidium stehe den Plänen offen gegenüber.

UEFA-Präsident Platini setzte unterdessen seine Werbeoffensive für den viel beachteten Vorschlag fort. "Mit dieser Maßnahme bringen wir den Fußball nach ganz Europa", sagte der 57-Jährige im Interview der "Bild"-Zeitung. "Mein Gefühl sagt mir, dass es eine große Mehrheit für diesen Plan gibt." Ob die EM in knapp acht Jahren tatsächlich in diesem Format organisiert wird, steht allerdings noch nicht fest. Am 27./28. November wird es in Brüssel ein weiteres Treffen von Platini und einigen Verbandsvertretern geben, an dem auch Niersbach und DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock teilnehmen.

Die deutschen Fans können sich immerhin Hoffnungen auf EM-Spiele im eigenen Land machen. "Wenn Berlin eine gute Bewerbung abgibt, dann sehe ich keine Probleme", sagte Platini, der seinen revolutionären Plan erstmals am Ende der EM in Polen und der Ukraine Anfang Juli vorgestellt hatte. Als mögliche deutsche Austragungsorte brachte er zusätzlich München und Leverkusen ins Gespräch. "Das muss der DFB entscheiden." Die letzte Turnierwoche soll nach derzeitigem Stand in einer Stadt ausgetragen werden. Heißester Kandidat ist die türkische Metropole Istanbul.

Ganz so euphorisch wie Platini zeigte sich Niersbach in Passau nicht. "Das soll kein Modell für die Ewigkeit sein", sagte der Funktionär. Ein Gegenargument sei etwa der hohe Reiseaufwand für die Fans. Zuspruch erhielt Niersbach in diesem Punkt von Ex-Torwart Jens Lehmann. "Für die Zuschauer könnte es ein Problem sein, weil man überhaupt keine Planungssicherheit hat", sagte der ehemalige Nationaltorhüter. Es sei aber ein Tribut an die Länder, die keine große EM ausrichten könnten. "Insofern ist das sicher ein ganz interessanter Test."

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