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Nach Böllerwurf: 0:3-Wertung gegen Zenit

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Nach Böllerwurf: 0:3-Wertung gegen Zenit

22.11.2012, 11:56 Uhr | dpa

Nach Böllerwurf: 0:3-Wertung gegen Zenit. Andrej Schunin erlitt bei der Böllerattacke Verletzungen.

Andrej Schunin erlitt bei der Böllerattacke Verletzungen. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Wegen des Böllerwurfs von Fans des russischen Fußballmeisters Zenit St. Petersburg gegen Nationaltorwart Anton Schunin hat der Verband dem Club eine harte Strafe aufgebrummt. Das abgebrochene Punktspiel gegen Schunins Verein Dynamo Moskau wird mit 0:3 gegen Zenit gewertet.

Zudem muss der Club zwei Heimspiele vor leeren Rängen austragen. Auch Gastgeber Dynamo darf wegen mangelnden Ordnungsdienstes zur nächsten Heimpartie gegen Pokalsieger Rubin Kasan keine Zuschauer zulassen.

Zenit kündigte umgehend Einspruch an. Das Urteil sei gefährlich für die Entwicklung des Fußballs, wenn Ergebnisse nicht mehr auf dem Feld, sondern auf Grundlage von Provokationen entschieden würden. Nun muss die Elf von Trainer Luciano Spalletti ohne Fans in den Toppartien gegen Spitzenreiter ZSKA Moskau und den Tabellenzweiten Anschi Machatschkala bestehen. "Wir wollen nicht ohne unsere Fans spielen. Das allein ist ein guter Grund für einen Einspruch", teilte der Verein mit. Zudem soll der vom Staatskonzern Gazprom unterstützte Club 1,13 Millionen Rubel (27 770 Euro) Strafe zahlen.

Dynamo hingegen erkennt das Urteil an, das auch eine Geldbuße von 580 000 Rubel vorsieht. "Ich bin zufrieden, dass das Spiel wie erwartet zu unseren Gunsten gewertet wurde", sagte der deutsche Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi der Nachrichtenagentur dpa. "Es ist nur schade für uns Spieler und unsere Fans, dass wir eine Partie ohne Zuschauer austragen müssen", sagte der Angreifer.

Titelverteidiger Zenit liegt nun sechs Punkte hinter ZSKA auf Rang drei. Dynamo rückte näher an die Europapokalränge, bleibt aber weiter Zehnter.

Torwart Schunin (25) hatte bei der Attacke am vergangenen Samstag Verbrennungen an den Augen erlitten. Der Schiedsrichter brach die Partie ab. Der Zwischenfall hatte im Gastgeberland der Weltmeisterschaft 2018 die Debatte um Gewalt bei Fußballspielen massiv angeheizt.

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