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Nach Tod des Linienrichters: 100 ehrenamtliche Schiedsrichter hören auf

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100 Ehrenamtliche hören auf - weiteres Prügelopfer

06.12.2012, 12:44 Uhr | sid

Nach Tod des Linienrichters: 100 ehrenamtliche Schiedsrichter hören auf. Sportgelände des SC Buitenboys.  (Quelle: Imago/VI Images)

Sportgelände des SC Buitenboys. (Quelle: Imago/VI Images)

Nach dem tödlichen Angriff von Jugendlichen auf einen Linienrichter in den Niederlanden haben etwa 100 ehrenamtliche Schieds- und Linienrichter des niederländischen Fußballverbands KNVB mit sofortiger Wirkung ihre Tätigkeit im Amateur- und Jugendbereich beendet. Das meldet die Zeitung "De Telegraaf". Die gewaltsame Prügelattacke durch Jugendspieler des SV Nieuw-Sloten auf den 41 Jahre alten Richard Nieuwenhuizen in Almere war der traurige Höhepunkt zahlreicher Gewaltexzesse gewesen.

Zudem wurde bekannt, dass neben Nieuwenhuizen auch Niels van Steen von den gastgebenden Buitenboys Opfer schwerer Prügelattacken wurde. Der Torwart war dem Linienrichter zur Hilfe geeilt. Nieuwenhuizen erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. Die Polizei nahm bislang drei Tatverdächtige fest, in den kommenden Tagen entscheidet ein Richter über die weitere Untersuchungshaft.

KNVB nimmt Kritik "sehr ernst"

Der niederländische Verband reagierte derweil auf die scharfe Kritik einiger Amateurklubs, Vergehen zuletzt nicht hart genug bestraft zu haben. "Wir nehmen diese Kritik sehr ernst", sagte das für den Amateurfußball zuständige KNVB-Präsidiumsmitglied Bernard Fransen.

Weiterer Schiedsrichter flüchtet bei Massenschlägerei

Dem "Telegraaf" berichtete KNVB-Schiedsrichter Jeroen Schouten von einem Vorfall, in den die Mannschaft Nieuw-Slotens bereits vor einigen Wochen involviert gewesen war. Demnach habe er das Spiel gegen Sporting Almere abbrechen müssen, weil unter den Spielern eine Massenschlägerei ausgebrochen war.

"Die Spieler schlugen sich gegenseitig blutig, die Polizei hat die Schlägerei dann beendet. Ich bin zu meinem Auto gerannt und weggefahren, aus Angst, dass sie ihre Wut auch an mir auslassen", sagte Schouten. "Meine Frau wollte, dass ich sofort aufhöre."

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