24.12.2012, 13:52 Uhr | dpa
Der Milliardär Alexander Jaroslawski finanzierte unter anderem das moderne EM-Stadion. (Quelle: dpa)
Kiew (dpa) - Der ukrainische Oligarch Alexander Jaroslawski hat den Fußballclub Metallist Charkow an das kaum bekannte Unternehmen GasUkraina verkauft.
In einer persönlichen Erklärung beklagte der bisherige Vereinspräsident "unverständliche Forderungen der Stadt an mich als Investor und infolgedessen einen beispiellosen psychologischen Druck, der auf der Mannschaft und dem Kollektiv lastet". Zum Kaufpreis wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Seit 2005 habe der 53-Jährige umgerechnet rund 440 Millionen Euro in den Verein sowie in die Vorbereitung der Europameisterschaft 2012 in der Ex-Sowjetrepublik gesteckt, schrieb Jaroslawski auf der Vereinsseite. Er habe nicht nur Geld, sondern "einen Teil meines Herzens und meiner Seele" investiert. Der Milliardär hatte Metallist unter anderem ein modernes Stadion finanziert. In der UEFA-Vereinsrangliste kämpfte sich der Club unter Jaroslawski vom 173. Platz in die Top-30 vor.
Hinter GasUkraina soll der Unternehmer Sergej Kurtschenko stehen. Der 27-Jährige gilt als enger Bekannter von Alexander Janukowitsch, dem ältesten Sohn von Präsident Viktor Janukowitsch. Metallist trifft in der Zwischenrunde der Europa League auf den englischen Erstligisten Newcastle United.
Quelle: dpa
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