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Pep Guardiola: Sein Schock-Wechsel erschüttert die Premier League

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Pep Guardiola: Sein Schock-Wechsel erschüttert die Premier League

17.01.2013, 14:10 Uhr | dpa

Pep Guardiola: Sein Schock-Wechsel erschüttert die Premier League. In England mag man den Bayern zum Guardiola-Coup nicht gratulieren.

In England mag man den Bayern zum Guardiola-Coup nicht gratulieren. (Quelle: dpa)

London/Hamburg (dpa) - Der Guardiola-Coup des FC Bayern München fühlt sich für den englischen Fußball wie eine weitere Niederlage gegen den Erzfeind an. "Am großen Tag der FA schnappten sich die DEUTSCHEN die Schlagzeilen. Typisch", twitterte der englische Fußball-Kolumnist Henry Winter.

Bitter, dass der englische Fußballverband just mit Pomp seinen 150. Geburtstag feierte und Pep Guardiola in einem Gruß-Video dort noch der Premier League eine Liebeserklärung machte. Damit habe er die Herzen im Fußball-Mutterland "zum Flattern" gebracht, ehe sie durch das Bekanntwerden des Bayern-Deals "gebrochen waren", schrieb der "Daily Telegraph". Die "Daily Mail" titelte auf Deutsch: "Auf Wiedersehen, Pep!"

Auch die "Sun" zeigte sich geradezu fassungslos über den Korb, den der begehrteste Fußballtrainer der Welt der selbst erklärten besten Liga der Welt gegeben hatte: "Schock-Wechsel erschüttert die Premier League", titelte sie. Das Blatt wollte noch vor wenigen Tagen exklusiv von einer spanischen Quelle erfahren haben, dass der Ex-Barça-Coach "100-prozentig" bei Manchester City unterschreibt.

City hatte nun das Nachsehen - aber vor allem auch der FC Chelsea, der laut "Times" schon drei Jahre lang um Guardiola gebuhlt hatte. Der "Guardian" befand: "Chelsea und Roman Abramowitsch müssen erfahren, dass man mit Geld nicht Pep Guardiolas Liebe kaufen kann."

Umgehend wurden führende FC-Bayern-Experten auf der Insel vors BBC-Radio-Mikrofon gezerrt. Owen Hargreaves erklärte: "Nicht viele Clubs habe die Stabilität und Struktur von Bayern. Sie sind das Manchester United von Deutschland." Dietmar Hamann meinte: "Bayern München ist einer der besten Clubs der Welt - wenn nicht der beste."

Was passiert nun bei Chelsea nach Interimscoach Rafael Benítez? Jetzt gilt Ex-Blues-Erfolgstrainer José Mourinho wieder als Top-Favorit. Doch unter anderem im "Guardian" wird auch Jürgen Klopp gehandelt. Der "Telegraph" bringt zudem Joachim Löw ins Spiel.

Italien:

"La Gazzetta dello Sport": "Kaiser Pep. Eine Sensation. Guardiola wählt die Bayern."

"Corriere dello Sport": "Bayern Coup! Sie holen sich Guardiola."

"Tuttosport": "Bayern-Guardiola ist perfekt. Was für ein Knüller der Bayern."

Spanien:

"El País": "Die Bundesliga fasziniert Guardiola. Der Trainer entscheidet sich für den FC Bayern wegen der gesunden wirtschaftlichen Lage des deutschen Fußballs."

"El Mundo": "Weder das üppige Gehalt beim FC Chelsea oder bei Manchester City noch die mögliche Ferguson-Nachfolge bei Manchester United noch der Blick auf den Comer See beim AC Mailand konnten Josep Guardiola in Versuchung führen. Der Trainer heuert nach dem Abschluss seines Winterschlafs in New York bei Bayern München an."

"El Periódico": "Kaiser Guardiola: Die Geschichte und der Spielstil des FC Bayern verführen Guardiola zur Unterzeichnung eines Dreijahresvertrags."

"La Vanguardia": "Der FC Bayern setzt sich im internationalen Ringen um Pep Guardiola durch."

"Marca": "Der Pep-Coup: Bayern München verblüfft die Fußballwelt mit der Verpflichtung Guardiolas."

England:

"The Guardian": "Chelsea und Roman Abramowitsch müssen erfahren, dass man mit Geld nicht Pep Guardiolas Liebe kaufen kann."

"The Times": "Abramowitsch sitzt dank Guardiola in der Patsche."

"The Daily Telegraph": "Am 150. Geburtstag des englischen Fußballverbandes FA pries Pep Guardiola das englische Spiel und traf es dann dort, wo es ihm wehtut - indem er Chelsea zugunsten von Bayern München zurückwies. Die Herzen flatterten, als er seine Liebe für die Premier League erklärte, und waren dann gebrochen, als er seine Zukunft Bayern widmete."

"The Sun": "Peps Bayern-Deal überrumpelt Chelsea und City. Schock-Wechsel erschüttert die Premier League. Pep Guardiola brach gestern Abend die Herzen der Premier League, als er bei Bayern München als Trainer zusagte. Die deutschen Giganten erwiesen sich als größere Attraktion als Manchester City oder Chelsea."

"Daily Mail": "Auf Wiedersehen, Pep!" (auf Deutsch)

Schweiz:

"Blick": "Josep Guardiola wird der Lederhosen-Pepi. (...) Macht Guardiola nun Xherdan Shaqiri zu seinem neuen Lionel Messi?"

"Tages-Anzeiger": "Bayerns Coup mit Pep (...) Neben den Bayern hatte die komplette Spitze des europäischen Fußballs um Guardiola gebuhlt: Manchester City, Chelsea, das ihm 66 Millionen Euro für drei Jahre anbot; die Geldverschwender von Paris St-Germain, dem AC Milan und dem AS Rom."

"Neue Zürcher Zeitung": "Und ganz nebenbei ist Guardiolas Engagement nicht nur ein Signal, das von neu gewonnenem Selbstwert der Bayern zeugt - es ist auch das Bekenntnis zu einem Fußball, der mit dem Bayern-Stil während Jahrzehnten nur noch wenig gemein hat."

Niederlande:

"Voetbal International": "Bayern verpflichtet absoluten Erfolgstrainer. (...) Mit Josep Guardiola sichert sich Bayern München einen Preis-Abräumer."

"Algemeen Dagblad": "Er wird nicht nur Bayern München, sondern der ganzen Bundesliga Glanz geben."

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