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Mario Balotelli muss Hohn und Spott nach Wechsel ertragen

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"Bin neugierig, was sie in seinem Kopf finden werden"

31.01.2013, 12:00 Uhr | sid, dpa

Mario Balotelli muss Hohn und Spott nach Wechsel ertragen. Mario Balotelli hat der Premier League den Rücken gekehrt. (Quelle: imago/BPI)

Mario Balotelli hat der Premier League den Rücken gekehrt. (Quelle: BPI/imago)

Der übliche Medizincheck war noch nicht einmal beendet, da hatte der englische Fußball-Moderator und Ex-Nationalspieler Gary Lineker bereits Hohn und Spott für Inselflüchtling Mario Balotelli übrig. "Bin neugierig, was sie in seinem Kopf finden werden", twitterte der Engländer über den ausgeflippten Star-Stürmer, der am Tag zuvor Hals über Kopf von Manchester City zum AC Mailand gewechselt war.

Der "Bad Boy" des italienischen Fußballs, auf dem Spielfeld ein Kindskopf, außerhalb des Stadions ein prolliger Egozentriker, versucht bei Milan einen Neustart - wieder einmal. Denn nach seinen zahlreichen Eskapaden beim Lokalrivalen Inter und bei Englands Meister ManCity steht der 22-Jährige in der Heimat unter verschärfter Beobachtung.

Balotelli-Wechsel wegen Parlamentswahlen?

"Alles hängt von ihm ab. Mario hat alle Möglichkeiten, seinen Wert zu zeigen", sagte Nationaltrainer Cesare Prandelli mahnend. Dem Coach war es bei der letztjährigen EM-Endrunde gelungen, Balotelli nicht nur zu disziplinieren, sondern auch in Form zu bringen. Dessen Gladiatoren-Pose nach seinem zweiten Tor im Halbfinale gegen Deutschland (2:1) war das Bild dieser Europameisterschaft.

Angesichts der vorgezogenen Parlamentswahlen in Italien am 24. Februar wird der 22-Millionen-Transfer des Ausnahmestürmers sogar zum Politikum. Klubbesitzer und Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi hoffe, so wird in den Medien spekuliert, mit diesem Coup in der Lombardei mehrere Hunderttausend Wahlstimmen einzufangen.

Trikots werden in Massen bestellt

Berlusconis Tochter und Milan-Managerin Barbara versuchte daher ganz gezielt, den wirtschaftlich gebeutelten Tifosi den teuren Wechsel in Zeiten knapper Kassen zu erklären: "Wir haben im letzten Jahr Kosten und Investitionen rationalisiert und Opfer gebracht. Jetzt können wir wieder Ressourcen freisetzen und sie für Spieler ausgeben."

Obwohl bei Balotelli erst ein Saisontor auf der Habenseite steht, hat sein Landsmann und bisheriger Trainer Roberto Mancini nie an der sportlichen Qualität des exzentrischen Profis gezweifelt. "Er kann einer der besten Spieler der Welt werden, wenn er sich weiter verbessert", sagte der Teammanager von Manchester City. Die Milan-Fans hegen ähnliche Erwartungen. Tausende von Trikots mit der Rückennummer 45 wurden unmittelbar nach der Bestätigung des Wechsels über die Website des Vereins verkauft, zeitweise brach die Internet-Verbindung zur Homepage zusammen.

Jahresgehalt von vier Millionen

Italienischen Medienangaben zufolge zahlt Milan eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro plus Boni in Höhe von drei Millionen Euro an ManCity. Balotelli erhalte ein Netto-Jahresgehalt von vier Millionen Euro plus Erfolgsprämien.

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