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AC Mailand bestreitet Kontakte zu Dopingarzt Fuentes

07.02.2013, 14:01 Uhr | dpa

AC Mailand bestreitet Kontakte zu Dopingarzt Fuentes. Der AC Mailand hat nach eigenen Angaben keinen Kontakt zu Eufemiano Fuentes gehabt.

Der AC Mailand hat nach eigenen Angaben keinen Kontakt zu Eufemiano Fuentes gehabt. (Quelle: dpa)

Madrid (dpa) - Der AC Mailand hat Berichte über mögliche Kontakte zum spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes energisch dementiert.

Der siebenmalige Fußball-Europacupsieger betonte in einem Kommuniqué: "Der AC Mailand hat zu keiner Zeit und in keiner Weise mit Doktor Fuentes zu tun gehabt, weder direkt noch indirekt." Der Club drohte nach Medienberichten vom Donnerstag denjenigen, die das Gegenteil behaupten, mit rechtlichen Schritten. Im großen Madrider Dopingprozess gegen Fuentes und vier weitere Angeklagte waren Aufzeichnungen des Mediziners bekanntgeworden, in denen der Vermerk "Milan" auftaucht. Dies hatte in spanischen Medien Spekulationen ausgelöst.

In den Unterlagen erscheint auch das Kürzel "Rsoc", das mit dem spanischen Fußball-Erstligisten Real Sociedad San Sebastián in Verbindung gebracht wurde. Der frühere Vereinspräsident Iñaki Badiola behauptete, vor seiner Amtszeit im Jahr 2008 habe der baskische Club Dopingmittel bei Fuentes gekauft und mit Schwarzgeld bezahlt. Der Verein wies den Vorwurf zurück.

Die spanische Antidoping-Agentur (AEA) nahm sich der Sache an. Die AEA-Präsidentin Ana Muñoz dämpfte jedoch die Erwartungen. "Wir haben nicht die Möglichkeit, Fußballer vorzuladen und zur Aussage zu zwingen", sagte sie. "Jede Aussage ist freiwillig, unsere Türen stehen offen." Die AEA sammele Informationen, habe aber keine eigenen Ermittlungen eingeleitet. "Wir können nicht in einer Angelegenheit ermitteln, die derzeit Gegenstand eines Strafprozesses ist", sagte Muñoz.

Wie aus Justizkreisen verlautete, stellte Fuentes den Antrag, dass ihm eine Kaution von 120 000 Euro zurückgezahlt wird. Der Mediziner hatte die Summe nach seiner Festnahme im Mai 2006 hinterlegt, um aus der Untersuchungshaft auf freien Fuß gesetzt zu werden. Im Prozess um die "Operación Puerto" hatte die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von zwei Jahren für Fuentes und die vier Mitangeklagten gefordert.

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