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Burkina Faso träumt von historischem Coup

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Burkina Faso träumt von historischem Coup

08.02.2013, 12:20 Uhr | dpa

Burkina Faso träumt von historischem Coup. Mit Burkina Faso im Finale des Afrika Cups hatte niemand gerechnet.

Mit Burkina Faso im Finale des Afrika Cups hatte niemand gerechnet. (Quelle: dpa)

Johannesburg (dpa) - Ein Fußball-Märchen ist es schon jetzt. Aber mit dem erstmaligen Triumph beim Afrika Cup will die Überraschungsmannschaft von Burkina Faso nun für ein rauschendes Happy End sorgen.

"Wir haben 90 Minuten, um etwas Historisches zu erreichen", wies Mittelfeldmann Djakaridja Kone auf die einmalige Chance des Außenseiters hin, mit einem Sieg über den zweifachen Afrika-Meister Nigeria im Finale in Johannesburg seinen bislang so überzeugenden Auftritt bei dem Turnier zu krönen.

Wohl niemand hatte den "Hengsten" zugetraut, bis ins Endspiel am Sonntag im ausverkauften Stadion "Soccer City" vorzudringen. "Als wir ins Turnier gestartet sind, hat unser Trainer als einziger an uns geglaubt", sagte Kapitän Charles Kabore nach dem mitreißenden 3:2-Erfolg im Elfmeterschießen gegen den vierfachen Champion Ghana. Schon das Überstehen der Gruppenphase kam einer kleinen Sensation gleich. Mit dem 0:0 im dritten Spiel warfen Aristide Bancé, Jonathan Pitroipa und Kollegen den Titelverteidiger Sambia aus dem Turnier. Beim verdienten 1:1 im ersten Vergleich mit dem klaren Favoriten Nigeria hatte Burkina Faso schon für Erstaunen gesorgt.

Nun will der Weltranglisten-92. bei seiner erstmaligen Finalteilnahme für den nächsten Coup sorgen. "Ich bin so glücklich. Niemand hat an uns geglaubt", sagte Kone. "Aber wir haben hart gearbeitet und jetzt stehen wir im Endspiel." Unabhängig vom Ergebnis ist das für Burkina Faso das mit Abstand beste Abschneiden bei einem großen Turnier. Vor 15 Jahren stand das kleine Land einmal im Halbfinale. Damals verlor Burkina Faso zu Hause 0:2 gegen Ägypten und belegte nach einem dramatischen Elfmeterschießen gegen die Demokratische Republik Kongo schließlich den vierten Platz.

Bitter für Pitroipa, dass er nach seiner ungerechtfertigten Gelb-Roten Karte gegen Ghana zum Zuschauen verurteilt ist. Der schlaksige Ex-Profi des SC Freiburg und Hamburger SV zählt zu den Leistungsträgern einer Elf ohne große Stars. Nur wenn der wegen mehrerer krasser Fehlentscheidungen im Halbfinale suspendierte Schiedsrichter Jdidi Slim den Platzverweis in seinem offiziellen Bericht nachträglich zurücknimmt, könnte der Afrikanische Verband CAF den Mittelfeldmann noch begnadigen. Trainer Paul Put bedauert Pitroipas Fehlen, hält aber sein Team auch so für stark genug, um Nigeria Paroli bieten zu können. "Wir müssen alles versuchen", sagte der Belgier. "Jetzt müssen eben andere in die Bresche springen."

Anders als für Debütant Burkina Faso ist das Finale für Nigeria bereits Routine: Die "Super Eagles" wollen in ihrem siebten Endspiel zum dritten Mal triumphieren. "Wir fühlen, dass wir dieses Turnier gewinnen", kündigte Keeper Vincent Enyeama keck an. "Es ist unser Moment, es ist die richtige Zeit für uns." Spielmacher John Obi Mikel forderte indes: "Wir müssen geduldig sein und unseren Spielstil durchziehen." Der Mittelfeld-Star von Champions-League-Gewinner FC Chelsea wies die Favoritenrolle von sich: "Wir gehen als Außenseiter in die Partie."

Für den gescheiterten Titelkandidaten Ghana ist das Spiel um Platz drei am Samstag in Port Elizabeth gegen Mali fast eine Strafe. Gut möglich, dass die "Black Stars" bei der Neuauflage des mit 1:0 gewonnenen Gruppenspiels mit einer B-Elf antreten.

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