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    Mario Balotelli bleibt trotz rassistischer Beleidigungen cool

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    Balotelli bleibt cool - trifft aber die Hütte nicht

    25.02.2013, 19:02 Uhr | dpa, sid

    Mario Balotelli bleibt trotz rassistischer Beleidigungen cool. Kevin-Prince Boateng (li.) versucht, seinen Teamkollegen Mario Balotelli zu beruhigen. (Quelle: imago/ Anan Sesa)

    Kevin-Prince Boateng (li.) versucht, seinen Teamkollegen Mario Balotelli zu beruhigen. (Quelle: imago/ Anan Sesa)

    Der nächste Rassismus-Vorfall in Italien: Der Auftritt von Mario Balotelli gegen seinen Ex-Klub Inter Mailand (1:1) wurde über fast die gesamte Spielzeit von Pfiffen und Buhrufen der Inter-Fans begleitet. Einige Anhänger warfen sogar aufblasbare Bananen auf das Spielfeld, um den dunkelhäutigen Spieler des AC Mailand zu provozieren.

    Der 22-Jährige blieb jedoch gelassen und reagierte darauf nicht. "Balotelli bewahrt die Nerven, obwohl er durch Pfiffe seiner ehemaligen Inter-Fans verhöhnt wird", kommentierte die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera".

    Ermittlungen gegen Inter

    Der italienische Fußballverband will die rassistischen Attacken gegen den Nationalspieler, der in der Winterpause vom englischen Meister Manchester City zu Milan gewechselt war, überprüfen. Inter könnte zur Zahlung einer hohen Geldstrafe verurteilt werden. In Italien war Balotelli in den vergangenen Jahren immer wieder ins Visier rassistischer Fans geraten.

    "Chancen so groß wie der Mailänder Dom"

    Der moralische Gewinner Balotelli war allerdings der sportliche Verlierer des Abends: Milans neuer Superstürmer vergab beim 1:1 zwei Riesenchancen und scheiterte dann auch noch mit einem starken Kopfball und einem fulminanten Freistoß am überragenden Inter-Torwart Samir Handanovic.

    "Milan gewinnt das Derby wegen Balo nicht", konstatierte die "Gazzetta dello Sport" am Montag. Balotelli sei der schwächste Spieler des AC Mailand auf dem Platz gewesen, kritisierte Italiens größte Sporttageszeitung und schrieb: "Einer wie Balo kann nicht zwei Chancen versieben, die so groß sind wie der Mailänder Dom."

    Vier Tage nach dem beeindruckenden 2:0 in der Champions League gegen den FC Barcelona reichte es im Stadtderby nur zu einem Punkt. Stephan El Shaarawy verwandelte seine einzige Torchance für den Tabellendritten in der 21. Minute zur Milan-Führung. Der Argentinier Ezequiel Schelotto glich für Inter in der 71. Minute jedoch aus.

    "Du musst ihm den Todesstoß versetzen"

    "Wenn dein Gegner im Sterben liegt, musst du ihm den Todesstoß versetzen", klagte Massimiliano Allegri, der Trainer des AC Mailand. Für ihn war das 1:1 gegen Inter kein Grund zur Freude. Auch El Shaarawy war trotz seines Tores nur halb zufrieden: "Das Derby hätte wir gewinnen müssen", sagte der italienische Nationalstürmer.

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