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Galatasaray Istanbul plant offenbar Einstieg bei Wehen Wiesbaden

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Galatasaray plant offenbar den Kauf eines deutschen Drittligisten

04.03.2013, 14:57 Uhr | dpa

Galatasaray Istanbul plant offenbar Einstieg bei Wehen Wiesbaden. Fans von Galatasaray Istanbul unterstützen ihre Mannschaft in der Champions League. (Quelle: imago/Seskim Photo)

Fans von Galatasaray Istanbul unterstützen ihre Mannschaft in der Champions League. (Quelle: Seskim Photo/imago)

Kauft Galatasaray Istanbul schon bald den deutschen Drittligisten SV Wehen Wiesbaden? Laut der Tageszeitung "Hürriyet" will der türkische Meister zwölf Millionen Euro in den Aufbau von Fußball-Akademien in Deutschland investieren, um türkischstämmige Talente frühzeitig zu erkennen und zu verpflichten. Dem Konzept zufolge will der Klub eine etwa 20 Hektar große Fläche für 99 Jahre in der Region Wiesbaden mieten.

250 Nachwuchsfußballer sollen dort dann laut "Wiesbadener Kurier" gefördert werden. Unter professionellen Bedingungen sollen sie erste Erfahrungen bei einem deutschen Drittligisten sammeln, den Galatasaray kaufen will. Dass es sich dabei um den SV Wehen Wiesbaden handeln könnte, ist naheliegend.

Wehen-Boss: "Höre zum ersten Mal davon"

Bereits Ende Januar reiste eine Delegation des türkischen Meisters in die hessische Landeshauptstadt und informierte sich über eine vom DFB lizensierte Eliteschule, mögliche Kooperationen und auch den SV Wehen Wiesbaden. Der Präsident des SVWW weiß jedoch von nichts: "Ich höre zum ersten Mal davon. Ich denke, das war nur eine Absichtserklärung", sagte Markus Hankammer dem "Wiesbadener Kurier". "Wir müssen erst mal bereden, ob wir bereit sind, weitere Gesellschafter aufzunehmen."

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Die Politik steht Galatasaray aufgeschlossener gegenüber. "Dass die Beraterin von Präsident Ümit Aysal kurz nach dem Treffen im Januar erneut nach Wiesbaden gekommen ist, zeigt für mich, dass der Klub großes Interesse an unserer Stadt hat", sagte Oberbürgermeister Helmut Müller, der Mitglied des eigens gegründeten Arbeitskreises mit Galatasaray ist.

HSV lehnt Kooperation ab

Das Konzept sieht vor, dass die Türken ausgebildeten Spieler ab dem 18. Lebensjahr unter Vertrag nehmen. Wechselt ein Spieler anschließend nicht zu Galatasaray, verdient der Klub dennoch durch die Ablöse mit.

Auch in Hamburg klopfte Galatasaray jüngst an. Als Gala-Präsident Aysal Ende Februar beim HSV vorstellig wurde, merkten die Verantwortlichen der Hansestadt jedoch schnell, dass hauptsächlich der türkische Meister einen Vorteil aus einer geplanten Kooperation ziehen würde. In Wiesbaden sieht man die Pläne laut OB Müller hingegen als "Chance für die Region".

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