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Brasiliens Angst vor der WM-Tristesse

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Brasiliens Angst vor der WM-Tristesse

22.03.2013, 13:57 Uhr | dpa

Brasiliens Angst vor der WM-Tristesse. Brasiliens Coach Luiz Felipe Scolari kam mit seinem Team nur zu einem 2:2 gegen Italien.

Brasiliens Coach Luiz Felipe Scolari kam mit seinem Team nur zu einem 2:2 gegen Italien. (Quelle: dpa)

Genf (dpa) - Brasiliens Nationalcoach Luiz Felipe Scolari lobte begeistert die Entwicklung seiner Mannschaft - und stand damit ziemlich alleine da.

Obwohl in seiner Heimat 15 Monate vor Beginn der Fußball-WM im eigenen Land die Sorge um die Form der Seleção wächst, kommentierte Scolari das 2:2 (2:0) gegen Italien ganz entspannt. "Aus meiner Sicht gibt es mehr Positives als es scheint", sagte er in Genf nach dem zweiten sieglosen Freundschaftsspiel unter seiner Regie. "Die Mannschaft hat nie den Mut verloren und weiter ihr Spiel gemacht."

Diese Meinung teilten nur wenige. "Ach, Brasilien. Es schien so nahe - aber zum Schluss blieb doch die Durststrecke ohne Sieg gegen große Teams", kommentierte die Sportzeitschrift "Lance!". Noch etwas mehr als ein Jahr ist es bis zur WM und die Brasilianer hoffen sehnsüchtig, dass ihr Team bald seine Form findet, damit das Gastgeberland nicht in Tristesse versinkt. Die nächste Chance auf einen Sieg hat die Seleção am Montag in London gegen Russland.

Der im November 2012 zurückgekehrte Coach Scolari wartet immer noch auf den ersten Sieg in seiner zweiten Amtszeit. Bei seiner Premiere im Februar hieß es 1:2 gegen England, und auch gegen die Italiener reichte es nicht zum Sieg, obwohl die Mannschaft durch Fred (33. Minute) und Oscar (42.) zur Pause eine Führung herausspielte.

Dann ließen die Brasilianer, bei denen Bayern-Verteidiger Dante eine gute Leistung zeigte, die Squadra Azzurra jedoch zu leicht ins Spiel kommen. Innerhalb weniger Minuten konnten die Italiener durch Daniele De Rossi (54. Minute) und Mario Balotelli (57.) ausgleichen. Die brasilianische Tageszeitung "Estado de São Paulo" analysierte: "Trotz guter Momente in der ersten Hälfte - Brasilien hat es nicht verdient, in Genf zu gewinnen. ... Das Ergebnis war sogar noch gut für die Seleção, die mit einer Niederlage geflirtet hat."

Grund dafür waren aus Sicht der Brasilianer die eigenen Fehler. "Wir können einen Gegner nicht den Ausgleich machen lassen, wenn wir schon 2:0 in Führung liegen, vor allem weil wir gut gespielt haben", sagte Mannschaftskapitän David Luiz. "Trotzdem hätten wir gewinnen können, denn die beiden Gegentore entstanden eher durch unsere Fehler, als durch Verdienste Italiens", ergänzte Torwart Julio Cesar.

Die stark spielenden Italiener trauerten zwar dem verpassten Sieg hinterher, waren mit ihrer Leistung aber zufrieden. "Balo do Brasil. Super Mario, ein Tor wie aus dem Lehrbuch", schrieb die "Gazzetta dello Sport" über den Schuss von Mario Balotelli zum 2:2. "Aber das Ergebnis, ein erfreuliches 2:2, ist nicht das beste an dieser Nacht in Genf. Es ist die Leistung, die Zukunft verspricht."

"Diese Aufholjagd gibt uns viel Selbstvertrauen", sagte Torschütze Balotelli. Und auch Nationalcoach Cesare Prandelli war zufrieden: "Wir haben ein großartiges Spiel gemacht", lobte er und ergänzte mit Blick auf Brasilien: "Ich bin zufrieden, weil wir gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt haben, die meiner Meinung nach noch enorme Steigerungsmöglichkeiten hat."

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