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Arsenal London: Lukas Podolski nur noch Bankdrücker

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Harte Zeit für Lukas Podolski

01.04.2013, 08:33 Uhr | t-online.de

Arsenal London: Lukas Podolski nur noch Bankdrücker. Wohin führt der Weg von Lukas Podolski? (Quelle: imago/BPI)

Wohin führt der Weg von Lukas Podolski? (Quelle: BPI/imago)

Für Lukas Podolski läuft es derzeit nicht rund. Grund: Der Nationalspieler kommt beim FC Arsenal seit Wochen nur noch als Joker zum Einsatz. Das letzte Premier-League-Spiel von Beginn an absolvierte der Linksfuß am 30. Januar gegen den FC Liverpool. Seitdem kommt er in der Liga auf eine Einsatzzeit von nur 68 Minuten - deutlich zu wenig für den so stark in die Saison gestarteten Ex-Kölner. Allerdings war er auch zeitweilig gehandicapt durch eine Sprunggelenksverletzung.

Laut der englischen Zeitung "Daily Mirror" hat Team-Manager Arsene Wenger das Vertrauen in Podolski verloren. Demnach hat Podolski bei den Gunners keine Zukunft mehr, wenn der Hauptstadtklub die Champions-League-Qualifikation für die kommende Spielzeit nicht schaffen sollte.

Wenger: "Spieler haben es in der Hand"

"Wenn wir wissen, wo wir die Saison beenden werden, wird sich entscheiden, wen wir verkaufen müssen. Die Spieler haben es in den restlichen Spielen selber in der Hand", sagte Wenger der Zeitung. Derzeit steht Arsenal auf Rang fünf, zwei Zähler hinter dem Lokalrivalen Chelsea auf Platz vier, dem Qualifikationsplatz zur europäischen Königsklasse.

Lange Flaute für Podolski

Wenger soll bei Podolski vor allem dessen fehlende Konstanz bemängeln. Dabei weist der Offensivspieler mit acht Treffern und neun Vorlagen immer noch eine starke Bilanz auf. Das letzte Tor erzielte er allerdings Anfang Februar, der letzte Assist liegt noch länger zurück.

Auch in der Nationalmannschaft war der Linksaußen zuletzt außen vor. Auf der linken Angriffsseite sind Marco Reus und Andre Schürrle an ihm vorbeigezogen, in Kasachstan spielte dann sogar der erst 19-jährige Julian Draxler anstelle Podolskis für den gesperrten Reus. "Den Konkurrenz-Kampf soll jeder spüren. Auch Podolski", hatte Bundestrainer Joachim Löw damals gesagt. Podolski spürt ihn derzeit überdeutlich - sowohl im Klub als auch beim DFB.

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