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Barça feiert wundersamen Messi - Mittwoch Meister?

06.05.2013, 12:28 Uhr | dpa

Barça feiert wundersamen Messi - Mittwoch Meister?. Lionel Messi (l) ließ sich von Andrés Iniesta (M) und Alexis Sanchez nach seinem Tor feiern.

Lionel Messi (l) ließ sich von Andrés Iniesta (M) und Alexis Sanchez nach seinem Tor feiern. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Es war, als habe sich Lionel Messi binnen einer guten halben Stunde all den Frust vom Champions-League-Aus gegen den FC Bayern von der Seele gespielt. Zwei Tore, ein Lattenknaller - Messi schraubte sein Torkonto in der spanischen Fußball-Meisterschaft auf 46 Treffer hoch.

Nur noch fünf fehlen dem 25 Jahre alten Argentinier nach dem 4:2-Sieg gegen Betis Sevilla, um seine unfassbare Bestmarke aus dem vergangenen Jahr noch mal zu übertreffen. Den 22. Meistertriumph seines FC Barcelona kann Messi womöglich an diesem Mittwoch vom Sofa aus bejubeln. "Dieser Titel sollte den Namen von Leo Messi tragen", befand die Zeitung "El País".

Wieder saß Messi, der sich in der Königsklasse im Viertelfinale gegen Paris St. Germain eine Muskelverletzung zugezogen hatte, am Sonntagabend aber erstmal nur auf der Bank. Anders als beim demütigenden 0:3 gegen die Bayern wechselte Trainer Tito Vilanova den viermaligen Weltfußballer in der 56. Minute im Heimspiel gegen Sevilla nach dem 2:2-Ausgleich für Barça aber ein.

"Barça hat Messi gegen Bayern München geschont, weil die Katalanen Angst vor uns hatten", witzelte Betis-Vorstandsmitglied Rafael Gordillo nach dem Match, das Messi mit einem traumhaften Freistoßtreffer und der Vollendung eines von ihm selbst eingeleiteten spektakulären Spielzugs entschied. Ganz nebenbei verhinderte bei einem weiteren Freistoß nur das Tordreieck einen Hattrick des Fußball-Genies. "Leo motiviert uns, und wir motivieren ihn", betonte Alexis Sanchez, der Schütze des 1:1.

"Es gibt natürlich eine Abhängigkeit von Messi, weil er ein fundamentaler Spieler ist", räumte auch Mittelfeldstratege Andrés Iniesta ein, der bei Messis zweitem Treffer mit einer Hackentrickvorlage brilliert hatte. Das ganze Team sei natürlich wichtig. Aber wenn Messi dabei sei, "ist das immer eine gute Sache".

Das Sportblatt "As" formulierte es buchstäblich etwas bunter: "Als Messi das Spielfeld betrat, färbte sich die Liga in Blau und Rot - nun wohl definitiv." Und "El Periódico" meinte gar: "Mit wundersamen Auftritten wie gegen Betis gibt Messi seinem Ruf, als Fußballer über übernatürliche Kräfte zu verfügen, neue Nahrung."

Wenn Verfolger und Noch-Meister Real Madrid an diesem Mittwoch seine Partie gegen den FC Málaga nicht gewinnt, steht der FC Barcelona vorzeitig als neuer Titelträger fest. Derzeit liegen die Katalanen bei noch vier Spielen elf Punkte vor den Königlichen, denen lediglich noch die Chance auf den nationalen Pokalgewinn bleibt.

Barcelonas 22. Triumph in der Primera Division ist eh nur noch eine Frage der Zeit, womöglich von Tagen. Trainer Tito Vilanova würde im Erfolgsfall am Mittwoch im fernen New York die Glückwünsche entgegennehmen müssen. Der Coach des spanischen Liga-Spitzenreiters kündigte am Montag an, für die Weiterbehandlung seines Krebsleidens bis Donnerstag nach New York zu fliegen.

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