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USA von Belgiern vorgeführt - Deutschland-Test reizt

30.05.2013, 11:07 Uhr | dpa

USA von Belgiern vorgeführt - Deutschland-Test reizt. Jürgen Klinsmann kassierte mit den USA eine bittere Heimniederlage.

Jürgen Klinsmann kassierte mit den USA eine bittere Heimniederlage. (Quelle: dpa)

Cleveland (dpa) - Jürgen Klinsmanns Generalprobe für das Testspiel am Sonntag in Washington gegen Deutschland ist gründlich misslungen. Das vom einstigen Bundestrainer betreute US-Team in Cleveland wurde von starken Belgiern phasenweise vorgeführt und verlor verdient mit 2:4 (1:1).

"Das US-Nationalteam hat eine Fußball-Lektion erhalten", hieß es auf der Internetseite des TV-Senders ESPN. Vier Tage vor dem Duell mit Deutschlands zweiter Garde war Amerikas erster Anzug den von Marc Wilmots trainierten Belgiern klar unterlegen.

"Entscheidend und das Allerwichtigste ist die Qualifikation für die WM", hatte Klinsmann vor den beiden Testspielen gegen Belgien und Deutschland betont. Doch in Amerika werden bereits nach den 90 Minuten gegen Belgien Zweifel laut, ob es sinnvoll war, sich zur Einstimmung auf die wichtigen drei WM-Qualifikationspartien vom 7. Juni bis 18. Juni in Jamaika sowie daheim gegen Panama und Honduras ausgerechnet mit den Nummern 15 und zwei der Weltrangliste zu messen.

Vor 27 720 Zuschauern im FirstEnergy Stadium hatten die Gastgeber zwar die erste Chance, aber Stürmer Jozy Altidore konnte eine Hereingabe von Clint Dempsey (6. Minute) nicht nutzen. Im Gegenzug glänzten die Gäste mit sehenswerter Effizienz. Bundesliga-Profi Kevin De Bryune spielte den Ball mustergültig zwischen den US-Verteidigern Omar Gonzales und Clarence Goodson in den Lauf von Romelo Lukaku. Schlussmann Tim Howard war zwar schneller am Ball als der Chelsea-Stürmer, konnte das Leder aber nicht festhalten und wurde von seinem Evertoner Teamkollegen Kevin Mirallas mit einem sehenswerten Lupfer überwunden.

In der 23. Minute konnte Klinsmann jubeln. Nach einem Eckball auf den zweiten Pfosten, legte Dempsey in die Mitte, wo Geoff Cameron mühelos einnickte. Es war der erste Treffer der Amerikaner gegen Belgien seit dem WM-Duell am 13. Juli 1930 in Montevideo (3:0). Diese historischen Aktion waren nur ein Randaspekt. Im Angriff waren die US-Spieler harmlos, im Mittelfeld eher planlos. Die Abwehr wirkte selten sicher.

Die Belgier nutzten dies jedoch erst in der zweiten Halbzeit resolut aus. Der emsige de Bruyne legte zum 2:1 von Christian Benteke (56.) und zum 3:1 von Marouane Fellaini (64.) auf. In der 72. Minute erhöhte Benteke auf 4:1. Steven Defour hatte zuvor die US-Abwehr mit einem einfachen langen Pass überwunden. Klinsmann hatte zwar seit seinem Amtsantritt im August 2011 immer wieder betont, dass man vor allem Spiele gegen starke Teams brauche, um voranzukommen, doch eine derartige Vorführung hatte selbst er nicht erwartet. Wie versteinert saß er auf der Bank, nahm die Pfiffe von den Rängen regungslos hin.

Dempseys verwandelter Handelfmeter in der 80. Minute änderte nichts an der Stimmung. Bereits während der Übertragung wies ESPN immer wieder auf das Spiel am Sonntag in Washington gegen "Germany" hin. Bei der Leistung der deutschen Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit gegen Ecuador und des gleichzeitig schwachen Auftritts der US-Auswahl droht den "Klinsmännern" eine weitere Lektion.

Ex-Nationalspieler und ESPN-Experte Taylor Twellman, der sich das 4:2 der DFB-Auswahl angeschaut hatte, hob bereits warnend den Finger. "Bei Deutschland werden zwar einige Spieler fehlen, aber das ist ganz sicher kein C-Team." Klinsmann blickt dennoch freudig auf das Duell gegen sein Ex-Team. "Sich mit Deutschland zu messen, reizt natürlich. Wir haben den Ehrgeiz zu zeigen, dass wir vorangekommen sind."

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