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Proteste in Brasilien: FIFA-Chef Blatter setzt auf Stärke des Fußballs

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Proteste in Brasilien: FIFA-Chef Blatter setzt auf Stärke des Fußballs

18.06.2013, 10:06 Uhr | dpa

Proteste in Brasilien: FIFA-Chef Blatter setzt auf Stärke des Fußballs. Die gute Stimmung überwog in den Stadien.

Die gute Stimmung überwog in den Stadien. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Die Proteste am Rande des Confed Cups in Brasilien beschäftigen sowohl Gastgeber Brasilien als auch den Fußball-Weltverband FIFA.

Während die Regierung klar machte, dass sie für einen reibungslosen Verlauf des Turniers sorgen werde, sprach FIFA-Chef Joseph Blatter den Verantwortlichen sein Vertrauen aus. "Der Fußball ist stärker als die Unzufriedenheit der Menschen. Wenn der Ball einmal rollt, werden die Menschen das verstehen, und das wird aufhören", sagte er der Zeitung "Estado de São Paulo".

Beim Confed-Cup-Auftakt in Brasília und vor dem Spiel in Rio kam es zu heftigen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten, die gegen die Milliarden-Investitionen für die WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016 in Rio protestierten. "Wir respektieren das Recht der Menschen auf Protest", sagte FIFA-Sprecher Pekka Odriozola, der aber auf die Zuständigkeit des Gastgebers außerhalb der Stadien verwies.

Allerdings merkte Blatter kritisch an: "Ich finde, diese Personen nutzen die Plattform des Fußballs und die Anwesenheit der internationalen Presse, um bestimmte Proteste klar zu machen." Es sei erst der dritte Turniertag, "und das wird sich beruhigen". Er habe über dieses Thema auch mit Präsidentin Dilma Rousseff und Sportminister Aldo Rebelo gesprochen. "Ich habe Dilma und Aldo gesagt, dass wir ihnen vertrauen."

Blatter äußerte sich auch zu den Protesten in der Türkei, wo die FIFA in wenigen Tagen die U-20-Fußball-WM anpfeift. "Wir haben das auch in der Türkei gesehen und haben Vertrauen in die Behörden." Der Confed Cup, an dem acht Fußball-Nationalmannschaften teilnehmen, wird auch überschattet von Protesten gegen Fahrpreiserhöhungen. In São Paulo, wo 2014 die WM eröffnet wird, kam es zu stundenlangen Straßenschlachten zwischen Polizei und Demonstranten, bei denen es Dutzende Verletzte gab.

Brasiliens Sportminister Rebelo betonte, die Regierung werde alles tun, damit sich die Proteste nicht auf andere Confed-Cup-Städte ausweiteten. Wer denke, er könne die Fußballspiele verhindern, der werde auf Entschiedenheit treffen, sagte er. Die Regierung habe die Ehre angenommen, die Sportgroßereignisse auszurichten und werde den Fans Sicherheit und Unversehrtheit gewähren. Die Polizei habe innerhalb der notwendigen Grenzen gehandelt, um Störungen bei der Organisation des Confed Cups zu vermeiden.

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