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Sicherheitsdebatte um Teams - FIFA verärgert Brasilianer

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Sicherheitsdebatte um Teams - FIFA verärgert Brasilianer

22.06.2013, 17:40 Uhr | dpa

Sicherheitsdebatte um Teams - FIFA verärgert Brasilianer. Felipe Scolari ist verärgert über ein Fanverbot beim Training.

Felipe Scolari ist verärgert über ein Fanverbot beim Training. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Nach den Massenprotesten in Brasilien hat die Sicherheitsdebatte beim Confed Cup mittlerweile direkte Auswirkungen auf die Fußballstars.

Der Weltverband FIFA dementierte allerdings einen Zusammenhang zwischen den Demonstrationen und einem Fan-Verbot beim Training der brasilianischen Nationalmannschaft um Neymar und Co. Die Ausgangssperre für die Italiener in Recife und Salvador sei zudem nicht auf Anordnung der FIFA oder des lokalen Organisationskomitees verhängt worden. Erfreut reagierte die FIFA auf die Rede von Präsidentin Dilma Rousseff.

"Wir begrüßen die Ansprache von Präsidentin Dilma Rousseff an die Nation, und wir sagen der Regierung erneut unsere Zusammenarbeit zu, um einen sicheren und erfolgreichen Confed Cup und eine WM zu organisieren, die alle Fußball-Fans genießen können", hieß es in einem Statement der FIFA. Rousseff hatte nach den tagelangen Massenprotesten im ganzen Land in ihrer Rede einen Pakt für Brasilien angekündigt. Gleichzeitig rief sie alle Brasilianer dazu auf, gute WM-Gastgeber zu sein.

Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari hatte am Freitag erbost auf den Ausschluss von Fans reagiert. "Ich möchte eine Sache klarstellen, von der die Seleção betroffen ist: Wir sind von der FIFA strengstens ermahnt worden, weil wir in Fortaleza das Training öffentlich gemacht haben", sagte Scolari vor dem letzten Gruppenspiel des Gastgebers gegen Italien am Samstag in Salvador. Am vergangenen Montag hatte Scolari mehr als tausend vor den Toren wartende Fans hineingelassen, die die Mannschaft euphorisch und friedlich feierten.

Die FIFA begründete das Verbot mit den Regularien des Confed Cups. "Öffentliche Trainingseinheiten sind für diesen Wettbewerb nicht vorgesehen. Dies ist nicht möglich, da die Infrastruktur auf den Trainingsgplätzen nicht ausreicht und Sicherheit nicht gewährleistet werden kann", sagte FIFA-Sprecher Pekka Odriozola. Dies habe nichts mit der Situation im Land zu tun und sei auch bei den Turnieren 2005 in Deutschland und 2009 in Südafrika der Fall gewesen.

Auch im Lager der Italiener wurde derweil über strenge Sicherheitsregeln berichtet. "Man hat uns in Recife und hier verboten, das Hotel zu verlassen", sagte Trainer Cesare Prandelli. Von dieser Aussage wurden die Confed-Cup-Organisatoren offenbar überrascht. "Wir haben keine Kenntnis von solchen Anweisungen. Wir werden das Thema besprechen", sagte OK-Sprecher Saint-Clair Milesi. Vermutlich sei der Rat von lokalen staatlichen Sicherheitsbehörden in den Städten gegeben worden.

Stürmerstar Mario Balotelli setzte sich über die Ausgangssperre ohnehin hinweg. Der Torjäger des AC Mailand spazierte am Freitag in Salvador da Bahia drei Kilometer durch die Gegend - in Begleitung von zwei Polizisten. "Alles ist ruhig, und ich bin ohne Angst", sagte er dem Internetportal Globosporte.com.

Auch die zahlreichen Bundesliga-Fußballer im Kader der japanischen Nationalmannschaft sorgen sich nicht um ihre Sicherheit beim Confederations Cup. "Wir werden sehr gut beschützt, aber ich spüre auch nicht, dass es gefährlich wäre, auf die Straßen zu gehen", erklärte Mittelfeldspieler Yasuhito Endo in Belo Horizonte bei einer Pressekonferenz vor dem letzten Gruppenspiel der Asiaten am (heutigen) Samstag gegen Mexiko. Einige Teamkollegen hätten ihr Hotel für Spaziergänge in der brasilianischen Stadt verlassen, "ohne jegliche Probleme", wie Endo berichtete.

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