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Spaniens Fußballer wehren sich gegen Party-Gerüchte

25.06.2013, 18:14 Uhr | dpa

Spaniens Fußballer wehren sich gegen Party-Gerüchte. Gerard Pique bezeichnete den Partybericht als "eine totale Lüge".

Gerard Pique bezeichnete den Partybericht als "eine totale Lüge". (Quelle: dpa)

Fortaleza (dpa) - Der spanische Fußballverband hat entschieden Medienberichte zurückgewiesen, wonach einige Nationalspieler in der vergangenen Woche eine Party mit mehreren Frauen gefeiert haben sollen.

"Das ist ein Bericht, den wir noch nicht einmal kommentieren wollen. Wir ignorieren ihn. Was veröffentlicht wurde, weisen wir scharf zurück", sagte Verbandssprecher Antonio Bustillo der Nachrichtenagentur dpa während des Confed Cups in Fortaleza.

Das einzige Ziel des Artikels bei "globoesporte" sei es, "den guten Namen und die Ehre der Spieler zu beschädigen", sagte Bustillo. Verteidiger Gerard Pique, der angeblich auch an der Party beteiligt gewesen sein soll, nannte den Bericht "eine totale Lüge".

In ähnlicher Weise äußerten sich die Teamkollegen Sergio Ramos und Jordi Alba bei einer Pressekonferenz in Fortaleza. Sergio Ramos nannte die Berichte verantwortungslos und eine vermutete dahinter die Strategie, das Team des Weltmeisters zu destabilisieren. "Man darf mit der Reputation der spanischen Mannschaft nicht so umgehen", sagte der Führungsspieler von Real Madrid. "Es geht auch um Familien, um Frauen und Freundinnen der Spieler, um Kinder", mahnte der 27-Jährige und erinnerte an die "absolut saubere Vergangenheit" der spanischen Mannschaft bei allen Turnieren. Abwehrspieler Alba vom FC Barcelona wies die Berichte als "total falsch" zurück.

Sechs Spielern des spanischen Teams waren während der Confed-Cup-Partie gegen Uruguay vergangene Woche in Recife Geld und Wertsachen aus ihren Hotelzimmern gestohlen worden. Die Polizei befragte 27 Angestellte des Teamquartiers und sichtete die Aufzeichnungen von Überwachungskameras. Auch mehrere Mitglieder der spanischen Delegation wurden von der Polizei in Rio de Janeiro befragt. Die Party soll sich den Berichten zufolge nach dem 2:1-Sieg gegen Uruguay ereignet haben.

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