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FIFA und Brasilien bearbeiten ihre WM-Baustellen

01.07.2013, 10:03 Uhr | dpa

FIFA und Brasilien bearbeiten ihre WM-Baustellen. Millionen Menschen auf der Straße haben mit ihren Protesten den FIFA-Apparat zum Handeln gezwungen.

Millionen Menschen auf der Straße haben mit ihren Protesten den FIFA-Apparat zum Handeln gezwungen. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Até o ano que vem - bis zum nächsten Jahr, Brasilien! Nach dem Confed Cup gehen die WM-Vorbereitungen für die FIFA erst richtig los.

Der WM-Testlauf hat gezeigt, dass der Fußball-Weltverband und die Organisatoren im Land des Rekordchampions noch viel Arbeit vor sich haben. Die Probleme beschränken sich nicht auf die politisch angespannte Lage. Flughäfen und Hotels haben den Confed Cup als Stresstest bedingt bestanden, doch im nächsten Jahr kommen viermal mehr Teams für viermal mehr Spiele. Ob alle Stadien bis zur Silvester-Deadline fertig werden, ist auch fraglich.

POLITISCHE LAGE: Millionen Menschen auf der Straße haben mit ihren Protesten den FIFA-Apparat zum Handeln gezwungen. Die Vorstellung von erneuten Massendemos während der WM sind ein Alptraum für den Weltverband. "Ich hoffe, dass die Bewegung, die wir auf der Straße sehen und die bis nach Brasília reicht, nicht bis zur WM 2014 weitergeht", sagte Generalsekretär Jérôme Valcke. Eine Imageoffensive ist die erste Konsequenz der FIFA. Nur: Garantien gibt es nicht. Die Brasilianer sind der Korruption und Misswirtschaft in ihrem Land überdrüssig und haben gemerkt, dass ein Fußball-Event die ideale Plattform für politische Forderungen ist.

STADIEN: Für FIFA-Chef Blatter sind die sechs Confed-Cup-Arenen "Juwelen" und "Kathedralen". Hübsch anzusehen und funktional waren sie. Auch wenn trotz der offiziellen Fertigstellung erst kurz vor dem Turnierstart noch gestrichen und gehämmert wurde. Die Stadionfrage wird die WM-Macher in den kommenden Monaten massiv beschäftigen, denn die sechs weiteren Arenen sind noch lange nicht fertig. Problemfälle sind Manaus und São Paulo, wo die WM am 12. Juni 2014 beginnen soll. Am 31. Dezember ist Deadline, dann will die FIFA fertige Stadien sehen. "Wir haben verstanden, warum die Stadien rechtzeitig fertig sein müssen", sagte OK-Sprecher Saint-Clair Milesi.

FLUGHÄFEN: Alle zwölf WM-Städte brauchen einen Flughafen auf internationalem Standard. Das kostet Brasilien fast drei Milliarden Euro. 32 Mannschaften und Millionen Fans müssen die Distanzen von mehreren tausend Kilometern zurücklegen. Das Flugzeug ist dafür in Brasilien das einzig angemessene Transportmittel. Wer aber zum Beispiel die Riesenbaustelle am Flughafen im Halbfinal-Ort Belo Horizonte sieht, muss Zweifel haben, dass bis 2014 alles fertig ist. Gerade an Spieltagen könnte es an Check-In-Schaltern und Gepäckbändern ein Chaos geben. Auch FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke mahnte: Die Infrastruktur reicht noch nicht aus.

HOTELS: Etwa fünf Millionen Urlauber reisen jedes Jahr nach Brasilien. Es locken Copacabana und das Amazonas-Gebiet. Zur WM werden 600 000 zusätzliche ausländische Touristen erwartet. Hinzu kommen über eine Million brasilianische WM-Reisende. Hotels gibt es reichlich. Doch die Branche wittert ihre Chance. Dreifach erhöhte Preise sind die Regel. Das verärgert auch die FIFA, obwohl deren Exklusivpartner MATCH auch kein Billiganbieter ist. Probleme haben auch die Teams bei der Quartiersuche. Beim Confed Cup beschwerten sich die Spanier über ihr Hotel in Recife. Für die WM musste die FIFA ihren Katalog mit Team-Base-Camps schon aufstocken.

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