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Spanien  

Barca-Präsident Sandro Rosell tritt gegen Guardiola nach

06.08.2013, 15:33 Uhr | t-online.de

FC Barcelona: Sandro Rosell tritt gegen Pep Guardiola nach. Sandro Rosell (li.) will Pep Guardiola (re.) vergessen. (Quelle: Reuters)

Sandro Rosell (li.) will Pep Guardiola (re.) vergessen. (Quelle: Reuters)

Sandro Rosell, Präsident des FC Barcelona, hat gegen den neuen Bayern-Trainer Pep Guardiola verbal ausgeteilt. In einem Interview mit der spanischen Zeitung "Sport" sagte Rosell, dass Barca das Kapitel Guardiola schließen und ihn vergessen werde. Auch an Thiago Alcantara, dem Neuzugang des FC Bayern München, übte er Kritik. "Er wollte im Fußball triumphieren und nicht bei Barcelona bleiben", so Rosell.

Anfang Juli warf Guardiola dem Verein seiner Vergangenheit vor, sich nicht an die Absprache gehalten zu haben, ihn während seiner Auszeit vom Profi-Fußball in New York nicht zu kontaktieren. Ex-Trainer Tito Vilanova hatte Guardiola zuvor vorgeworfen, ihn während seiner Krebserkrankung nicht unterstützt zu haben.

"Guardiola lässt sich vergiften"

Klub-Präsident Rosell pflichtete damals seinem Trainer Vilanova bei und beklagte einige Zeit später die kühle Atmosphäre, die zwischen Guardiola und seinen ehemaligen Spielern und Betreuern beim Audi Cup in München herrschte. Jetzt spekulierte der 49-Jährige sogar, dass sich Guardiola gegen Barca aufbringen lässt: "Ich glaube, dass jemand Pep vergiftet und dass er sich vergiften lässt."

Thiago nicht aus Barca-Holz geschnitzt

Und auch Thiago, der Edel-Transfer des FC Bayern, geriet in die Schusslinie. Der Präsident der Blaugrana zeigte sich enttäuscht vom Wechsel des 22-Jährigen, der in der Jugendschmiede La Masia das Barca-Spiel lernte und unter Guardiola Profi wurde. "Wir wollen keine Spieler, die nicht an erster Stelle an Barca denken. Thiago war so einer." Trotzdem ordnete Rosell den Abgang des potentiellen Xavi-Erben nüchtern ein: "Wir haben einen Ersatzspieler für 25 Millionen verkauft."

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