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Brasilien patzt - Österreich nicht WM-reif

15.08.2013, 14:10 Uhr | dpa

Brasilien patzt - Österreich nicht WM-reif. Die Schweiz entzauberte Brasilien.

Die Schweiz entzauberte Brasilien. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Die Samba-Kicker vom Zuckerhut wurden erstmals seit 24 Jahren von Ottmar Hitzfelds Eidgenossen entzaubert, die "Squadra Azzurra" ließ sich von Argentinien vorführen und Österreich vergeigte die Generalprobe für das Deutschland-Spiel.

Gut drei Wochen vor dem Duell mit der Löw-Elf offenbarten die Österreicher beim 0:2 gegen Griechenland gravierende Mängel. "Ich hoffe, dass es heilsam war, dass die Spieler merken, dass sie mehr in der Defensive ackern müssen. Wenn sie das nicht tun, wird es nicht reichen", prophezeite Trainer Marcel Koller im Hinblick auf das WM-Qualifikationsspiel am 6. September in München.

Das Spiel seiner Mannschaft, die in der Gruppe C mit 11 Punkten derzeit Zweiter hinter der DFB-Auswahl (16) ist, war über weite Strecken von Fehlpässen, Ideenlosigkeit und Nachlässigkeiten in der Defensive gekennzeichnet. Ein Doppelpack von Kostas Mitroglu versetzte den Österreichern, die keine WM-Reife erkennen ließen, den K.o. "Wir müssen kompakter sein und brauchen eine bessere Passqualität", forderte Koller.

Grund zum Jubeln hatten seine Schweizer Landsleute. Doch obwohl den Eidgenossen erst der zweite Sieg nach der Premiere 1989 gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien gelang, wollte Trainer-Routinier Ottmar Hitzfeld über das 1:0 nicht in Euphorie verfallen. "Das ist ein schöner Sieg, aber in einem Test gegen Brasilien kann man befreiter aufspielen als in einem WM-Qualifikationsspiel", warnte der frühere Meistercoach von Borussia Dortmund und Bayern München.

Dennoch verteilte der 64-Jährige Streicheleinheiten an seine Profis. "Wir haben junge, technisch versierte Spieler und können jetzt auch gegen an sich übermächtige Mannschaften ein Spiel mitgestalten. Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen", meinte Hitzfeld.

Lob gab es vom Gegner: "Die Schweizer Mannschaft war sehr gut organisiert. Sie hat konzentriert und sehr diszipliniert gespielt", sagte Bayerns Abwehrchef Dante. Sein Clubkollege Luiz Gustavo, der vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg steht, stellte fest: "Man hat gesehen, dass die Schweizer mit der Fitness schon etwas weiter sind. Sie waren aggressiv, sie haben viele Zweikämpfe gewonnen."

Brasiliens Coach Felipe Scolari wollte die überraschende Pleite des WM-Gastgebers und Titelmitfavoriten durch ein Eigentor von Dani Alves (48.) nicht überbewerten. "Ich habe dieser Mannschaft nichts vorzuwerfen. Wenn die Beine nicht funktionieren, ist alles unnütz, was der Kopf sagt. Wir hatten nicht die körperliche Verfassung, um gegen ein Team zu spielen, das normal trainiert hat und dessen Spieler eine viel bessere Kondition haben", analysierte Scolari.

Einen Klasse-Auftritt lieferte der ewige Rivale Argentinien beim 2:1 gegen Vize-Europameister Italien - und das ohne Weltfußballer Lionel Messi. Gonzalo Higuain (20.) und Ever Banega (49.) schossen den Erfolg heraus. Italien, zuletzt Dritter beim Confed Cup, kam durch Lorenzo Insigne (75.) nur noch zum Anschluss.

Keine Bäume riss Weltmeister Spanien beim 2:0 in Ecuador aus. Eine tolle Vorstellung boten dagegen die US-Boys von Jürgen Klinsmann, die beim 4:3 gegen Bosnien ein 0:2 aufholten und ihren zwölften Sieg in Serie feierten. "Wir haben bewiesen, dass wir auch nach einem Rückstand zurückkommen können. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Dieser Sieg ist toll für unser Selbstvertrauen und unsere Moral", meinte Klinsmann.

England feierte im 111. Insel-Duell mit Schottland dank eines Kopfballtores von Debütant Rickie Lambert einen 3:2-Sieg. "Für mich ist ein Traum wahrgeworden", sagte der 31 Jahre alte Stürmer vom FC Southampton. "Wenn dies der einzige Auftritt im Nationaltrikot gewesen sein sollte, was ich nicht hoffe, hätte ich ihn mir nicht schöner wünschen können."

Das galt auch für den Abend von Zlatan Ibrahimovic. Beim 4:2-Erfolg Schwedens gegen Norwegen gelang dem Top-Stürmer von Paris St. Germain ein Dreierpack. Bundestrainer Joachim Löw dürfte dies mit Sorge zur Kenntnis genommen haben: Am 15. Oktober muss die DFB-Auswahl zum Abschluss der WM-Ausscheidung in Schweden ran.

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