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Fußball  

Ligastart in Spanien: Real und Barça ohne Konkurrenz

16.08.2013, 14:08 Uhr | dpa

Ligastart in Spanien: Real und Barça ohne Konkurrenz. Das ewige Duell: Real Madrid und der FC Barcelona streiten in Spanien um die Vorherrschaft.

Das ewige Duell: Real Madrid und der FC Barcelona streiten in Spanien um die Vorherrschaft. (Quelle: dpa)

Madrid (dpa) - Zwei Riesen in einer Schar von Zwergen: Die spanische Fußball-Meisterschaft, die am Samstag in die neue Saison startet, steht ganz im Zeichen eines Zweikampfs zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona.

Die beiden Spitzenclubs, die schon in den vergangenen neun Jahren den Titelgewinn stets unter sich ausgemacht hatten, haben sich noch weiter vom Feld der übrigen 18 Erstligaclubs abgesetzt.

Real verstärkte seinen Kader mit den U-21-Europameistern Isco und Asier Illarramendi, Barça holte den brasilianischen Jungstar Neymar, die Verfolger dagegen mussten ihre Stars verkaufen. "Nie zuvor in der Geschichte war die Liga so unausgewogen", beklagt die Zeitung "El Mundo". Real und Barça spielen um den Titel, die übrigen Clubs kicken praktisch in einer getrennten Liga um den 3. Platz.

Beide Spitzenclubs gehen mit neuen Trainern in die Saison. Der Titelverteidiger Barcelona nahm den in Europa weitgehend unbekannten Argentinier Gerardo "Tata" Martino unter Vertrag, nachdem Tito Vilanova wegen seines Krebsleidens auf den Trainerposten verzichtet hatte. Die Madrilenen starten mit Carlo Ancelotti in eine neue Ära, die auf die turbulenten Zeiten unter José Mourinho folgen soll.

Der Italiener und sein Assistent Zinédine Zidane mussten zunächst einmal für Frieden und Einigkeit im Kader sorgen, der sich unter Mourinho in Gegner und Anhänger des Portugiesen aufgespalten hatte. Einige Real-Profis wollen von ihrem früheren Coach nichts mehr wissen. Als Cristiano Ronaldo auf seinen Landsmann angesprochen wurde, wiegelte der Torjäger barsch ab: "Ich werde den Namen dieser Person nicht erwähnen. Es lohnt sich nicht."

Ancelotti, anders als Mourinho ein Mann der leisen Töne, soll mit Real das Ziel erreichen, das der Vorgänger verfehlt hatte: Er soll den ersehnten zehnten Europacup ("La Décima") gewinnen. In den Testspielen zeigten die "Königlichen" sich in spielerischer Hinsicht stark verbessert, was den Trainer zu der beinahe euphorischen Bemerkung veranlasste: "Das ist der stärkste Kader, mit dem ich je gearbeitet habe."

Die Madrilenen verstärkten sich nicht mit Weltstars, sondern mit spanischen Talenten wie Isco oder Illarramendi. Zudem erwies sich der Brasilianer Casemiro in den Testspielen als große Entdeckung. Dies bedeutet, dass für die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira der Kampf um einen Platz in der Stammelf noch härter sein wird als bisher.

Real hält zudem noch einen Knüller in der Hinterhand: Der Club erwägt die Verpflichtung des offensiven Mittelfeldspielers Gareth Bale von Tottenham Hotspur. Für den 24-Jährigen dürfte eine Ablösesumme von etwa 100 Millionen Euro fällig werden. Damit liefe der Waliser dem Portugiesen Cristiano Ronaldo, der für 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real gewechselt war, den Nimbus des teuersten Fußballers der Welt ab.

Bei Barça dreht sich alles um das Traumduo der Superstars Lionel Messi und Neymar. Werden der introvertierte Argentinier und der exzentrische Brasilianer miteinander zurechtkommen? Der Club ließ keinen Zweifel daran, dass Messi der Chef ist und das Spiel auf den Weltfußballer zugeschnitten wird. Neymar hielt sich bislang an diese Vorgabe und versicherte unzählige Male: "Ich bin gekommen, um Messi zu unterstützen."

Die übrigen Clubs der Primera División leiden unter der Krise und mussten ihre besten Spieler verkaufen. Dazu gehörten Radamel Falcao (Atlético Madrid), Roberto Soldado (FC Valencia), Isco (FC Málaga), Alvaro Negredo (FC Sevilla) oder Fernando Llorente (Athletic Bilbao). Da die spanischen Vereine - außer Real und Barça - kein Geld für teure Verstärkungen haben, wandern spanische Profis in Massen ins Ausland ab. Allein in diesem Sommer wechselten mehr als 50 Spieler in andere Länder, davon gingen allein 32 nach England.

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