Drei Klubs verdienen mit
Özil-Transfer sorgt im Ruhrpott für Freude03.09.2013, 17:10 Uhr | t-online.de
Hacke, Spitze, eins, zwei, drei: Mesut Özil beschert seinen ehemaligen Klubs einen Geldregen. (Quelle: imago/Team2)
Und wieder reiben sie sich bei Rot-Weiß Essen die Hände. Denn wieder vollzieht Mesut Özil einen lukrativen Wechsel, an dem der Regionalligist aus dem Ruhrpott als Ausbildungsverein des Nationalspielers kräftig mitverdient. Und zwar diesmal noch mehr als beim Transfer des Mittelfeldspielers im Sommer 2010 von Bremen zu Real Madrid. Damals standen den Rot-Weißen laut "derwesten.de" 270.000 Euro von Werders Transfererlös zu - wenngleich das Geld wegen eines Rechtstreits noch auf einem Treuhandkonto liegt.
Die Hanseaten - wie auch Ligakonkurrent FC Schalke 04 - kassieren übrigens ebenfalls bei Özils Wechsel von Madrid nach London zum FC Arsenal für kolportierte 50 Millionen Euro mit. So will es jedenfalls das Reglement des Weltverbandes FIFA, der eine Entschädigung für Vereine vorsieht, die an der Ausbildung eines Spielers beteiligt waren. (Ex-Profi nennt elf schmutzige Tricks, einen Wechsel zu forcieren)
"Wird ein Spieler vor Ablauf seines Vertrags transferiert, erhalten alle Vereine, die zu seinem Training und seiner Ausbildung beigetragen haben, einen Teil der Entschädigung", heißt es im Wortlaut der Regelung. Dies gilt für Vereine, bei denen der Spieler zwischen seinem zwölften und 23. Lebensjahr am Ball war.
Das sagt der Real-Star zum Last-Minute-Transfer seines Kumpels.
Im Fall von Mesut Özil, der im Oktober 25 Jahre alt wird, gilt diese Bestimmung eben für die Rot-Weißen (von 2000 bis 2005), Schalke (2005 bis Januar 2008) und Werder (Januar 2008 bis 2010). Selbst Real kommt noch in den Genuss einer Entschädigung für die Ausbildung des Nationalspielers. Wobei die Essener voraussichtlich rund 750.000 Euro aufgrund des Solidaritätsmechanismus der großen Fußball-Gemeinde einstreichen und damit mehr als die beiden "Mit-Ausbilder" aus der Bundesliga (jeweils 625.000 Euro). Für Real bleiben rund 500.000 für die Weiterbildung des Talents aus dem Ruhrpott hängen.
"Wir werden ermitteln, wie hoch die Ablösesumme genau ist und dem FC Arsenal eine Rechnung stellen", sagte der RWE-Vorsitzende Michael Welling. Wer wie viel von den Ausbildungsklubs erhält, ist nach einem genauen Schlüssel geregelt. So gehen insgesamt fünf Prozent der Transfersumme in den Solidaritätstopf. Pro Saison partizipiert der jeweilige Klub entweder mit 0,25 Prozent (Spielzeit des zwölften bis zur Spielzeit des 15. Geburtstags) oder 0,5 Prozent (16. bis 23. Geburtstag) an der Gesamtsumme. Im aktuellen Fall eben 50 Millionen Euro.
03.09.2013, 17:10 Uhr | t-online.de
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