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Marcel Koller steht vor Entscheidung: Österreich oder 1. FC Nürnberg

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Österreich oder 1. FC Nürnberg  

Marcel Koller lässt seine Zukunft offen

16.10.2013, 11:52 Uhr | dpa

Marcel Koller steht vor Entscheidung: Österreich oder 1. FC Nürnberg. Marcel Koller kann sich zwischen einem weiteren Engagement als Nationaltrainer und dem Trainerjob in Nürnberg entscheiden.

Marcel Koller kann sich zwischen einem weiteren Engagement als Nationaltrainer und dem Trainerjob in Nürnberg entscheiden. Foto: Robert Jaeger. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Auch nach dem Abschluss der WM-Qualifikation hat Österreichs Nationaltrainer Marcel Koller seine persönliche Zukunft zunächst offen gelassen.

Der 52 Jahre alte Schweizer, dessen Vertrag mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) am Jahresende ausläuft, wird als heißer Kandidat auf den vakanten Cheftrainer-Posten beim Bundesligisten 1. FC Nürnberg gehandelt.

"Wir werden uns sicher zusammensetzen, wenn wir zurück sind. Es sind ein paar Punkte, wo wir uns noch nicht einig sind, die für mich aber auch eine gewisse Wichtigkeit haben", erklärte Koller nach dem 3:0-Sieg der Österreicher am Dienstagabend in Tórshavn gegen die Färöer. Koller hatte zuletzt angedeutet, dass ihm das Tagesgeschäft in einem Verein fehlen würde. "Am Anfang hatte ich große Probleme, nicht täglich auf dem Platz zu stehen. Mittlerweile kann ich mich aber auch mit dem Nationalteam anfreunden, auch weil es ein Weg ist. Die Mannschaft hat noch viel Potenzial", äußerte Koller.

Die Treffer im womöglich letzten Spiel der Österreicher unter Koller erzielten der Ex-Mainzer Andreas Ivanschitz (16.), der Bremer Sebastian Prödl (64.) und Bayern-Profi David Alaba (67./Elfmeter). Die ÖFB-Auswahl beendete die Gruppe C als Tabellendritter hinter Deutschland und Schweden.

Die ÖFB-Spieler sprachen sich nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA einmütig für eine weitere Zusammenarbeit mit Koller aus. "Die ganze Mannschaft steht hinter ihm und will mit ihm weiterarbeiten", sagte Kapitän Christian Fuchs. "Es wäre fatal, das jetzt über den Haufen zu werfen", ergänzte der Abwehrspieler des FC Schalke 04. "Unser Sieg gegen die Färöer war ein Statement der Mannschaft: Wir wollen, dass er bleibt", betonte auch Jungstar Alaba.

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