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"Alex Ferguson ist ein Heuchler": Roy Keane attackiert Ex-Trainer

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"Er ist ein Heuchler"  

Roy Keane attackiert Sir Alex Ferguson

23.10.2013, 13:41 Uhr | sid

"Alex Ferguson ist ein Heuchler": Roy Keane attackiert Ex-Trainer. Roy Keane (li.) und Sir Alex Ferguson gehen mittlerweile getrennte Wege. (Quelle: imago/Colorsport)

Roy Keane (li.) und Sir Alex Ferguson gehen mittlerweile getrennte Wege. (Quelle: Colorsport/imago)

Heftiger Gegenwind für Sir Alex Ferguson. Nachdem der Schotte, der 26 Jahre auf der Trainerbank von Manchester United saß, in seinem Buch "Meine Autobiografie" über ehemalige Spieler gelästert hat, folgte nun der Konter seines früheren Kapitäns Roy Keane. (Lesen Sie auch: Sir Alex teilt aus)

"Er kennt die Bedeutung des Wortes Loyalität nicht", sagte der Ire beim britischen TV-Sender ITV über seinen langjährigen Coach. "Er ist ein Heuchler."

"Angsteinflößendes Gespräch"

In seinen Memoiren nimmt Ferguson neben Keane auch andere Klub-Ikonen wie Wayne Rooney und David Beckham ins Visier. An Keane lässt er dabei kein gutes Haar. Der defensive Mittelfeldspieler habe in einem nicht ausgestrahlten Interview mit dem Klubfernsehen die "schlimmste Ausdrucksweise, die man sich vorstellen kann", benutzt, das Gespräch sei "angsteinflößend gewesen", so Ferguson.

Dass Ferguson erneut seine ehemaligen Spieler kritisiert hat, findet Keane "sehr, sehr merkwürdig", zumal in der gemeinsamen Ära zwischen Ligapokal und Champions League so ziemlich jeder Titel abgeräumt wurde, den es zu gewinnen gab.

Über Beckham, mit dem er sechsmal die englische Meisterschaft und die Königsklasse 1999 gewann, urteilt der Sir etwas abfällig: "Er war der einzige Spieler, der berühmt und außerhalb des Fußballs bekannt sein wollte." Und wer sich über den Verein oder gar ihn selbst stellt, für den ist in seinem System kein Platz, so Ferguson.

Verbale Breitseite gegen Rooney

Auch Stürmerstar Rooney muss einstecken: Er sei "not the quickest learner", zu deutsch etwa: "nicht der Hellste". Außerdem behauptet Ferguson, dass er den National-Angreifer vor zwei Jahren nach einem alkoholhaltigen Zwischenfall aus dem Team habe nehmen müssen. Deutlich pikanter werden diese Enthüllungen durch die Tatsache, dass Rooney immer noch Spieler bei United ist, während Ferguson als Funktionär und Botschafter ebenfalls offizielle Posten innehat.

Doch natürlich sind Fergusons Attacken vor allem strategisches Kalkül. Der Schotte will sein Buch verkaufen, und das geht am besten über Brisanz, Krawall und Provokation. Keane weiß das am besten - schließlich hat er bereits eine eine eigene Autobiographie herausgebracht.

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