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Portugal dank Ronaldo in Ekstase - Ibra muss bangen

17.11.2013, 14:43 Uhr | dpa

Portugal dank Ronaldo in Ekstase - Ibra muss bangen. Während Cristiano Ronaldo (r) für Portugal auftrumpfte konnte der Schwede Zlatan Ibrahimovic keine Akzente setzen.

Während Cristiano Ronaldo (r) für Portugal auftrumpfte konnte der Schwede Zlatan Ibrahimovic keine Akzente setzen. Foto: Mario Cruz. (Quelle: dpa)

Lissabon (dpa) - Weder die eisenharten schwedischen Verteidiger noch sein kleiner Sohn konnten Portugals Cristiano Ronaldo aus der Ruhe bringen.

"Wir werden bei der WM dabei sein", versprach der Fußball-Megastar nach dem 1:0-Heimsieg im Playoff-Hinspiel über die Skandinavier. Der spektakuläre Turbo-Flugkopfball vom Freitagabend könnte zum bislang bedeutendsten Treffer in der schillernden Karriere des 28-Jährigen werden.

"Das war ein sehr wichtiges Tor. Wir hätten den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können, sind aber zufrieden und glücklich", sagte der Stürmer vor den aufgeregten Journalisten, während der dreijährige Cristianinho ungeduldig an Papas Hose zerrte und drängte: "Gehen wir endlich! Darf ich heute bei dir schlafen?"

Der persönliche Punktsieg im Megastar-Duell gegen den diesmal glanz- und torlosen Zlatan Ibrahimovic war für "CR7" sekundär. Tor Nummer 44 im Nationaltrikot kann den Weg zur Fußball-WM nach Brasilien ebnen. Doch Ronaldo erwartet am Dienstag in Solna noch eine wahre "Schlacht" gegen die Skandinavier. Die portugiesischen Medien und viele Fans feierten den Sieg allerdings bereits so, als wäre die vierte WM-Teilnahme der "Seleção" in Serie schon geglückt.

"Das ist Gold wert", jubelte die Sportzeitung "O Jogo" mit Riesenlettern auf Seite eins, das Massenblatt "Correio da Manha" schrieb sogar, der Vorsprung sei "vorentscheidend". Nach dem Sieg tanzten, sangen und klatschten Jung und Alt in Cafés und Restaurants, als wäre ein Titel errungen worden. In der schlimmen ökonomischen Krise bringe der Fußball Trost, daher die Euphorie, weiß die Zeitung "Público".

Ronaldo hatte die 61 500 Zuschauer im Estadio da Luz von Lissabon mit seinem Tor in der 82. Minute erlöst. Zwei Minuten später wäre ihm mit einem weiteren Kopfball fast das 2:0 geglückt - der Ball flog gegen die Querlatte.

Anders als erwartet konnte Ibrahimovic in Lissabon kaum Akzente setzen. Kontrahent Ronaldo war ebenfalls lange blass geblieben, steigerte sich aber im Verlauf der zweiten Halbzeit deutlich. Gegen den Angstgegner aus Skandinavien reichte es am Ende für die "Lusos" zum ersten Heimsieg überhaupt sowie zum ersten Triumph seit 2002.

Die Schweden, in ihrer Gruppe Zweiter hinter Deutschland, beschwören derweil ihre Comeback-Qualitäten, wie beim legendären 4:4 in Berlin bewiesen. "Es fehlt noch eine Begegnung, und wir spielen zu Hause. Wir haben definitiv eine Chance, alles kann passieren", beteuerte Ibrahimovic. Die Abwehr habe in Lissabon gut gestanden, vorne müsse man in Solna allerdings erfolgreicher agieren, meinte der 32-jährige Stürmer von Paris Saint Germain, der um die wohl letzte WM-Chance seiner Karriere bangt. Ein Sieg mit zwei Toren Vorsprung muss nun her.

Auch Schweden-Trainer Erik Hamrén macht den Fans daheim Hoffnung. "Wir haben bereits in der WM-Qualifikation gezeigt, dass wir das Blatt wenden können", deshalb habe man vor dem Rückspiel "ein gutes Gefühl", erklärte er.

Im portugiesischen Lager sieht man die Sache ganz anders. "Dass wir zu Hause kein Tor kassiert haben, ist die halbe Miete", meinte Mittelfeldmann Raul Meireles. Hamréns Amtskollege Paulo Bento verspricht einen offenen Schlagabtausch. "Wir waren im Hinspiel das klar bessere Team und wollen auch in Schweden gewinnen."

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