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Einreise verweigert  

Arnheim fährt ohne Israeli ins Trainingslager

06.01.2014, 18:43 Uhr | dpa

Arnheim fährt ohne Israeli ins Trainingslager. Kein Rückhalt im eigenen Klub: der Israeli Dan Mori von Vitesse Arnheim. (Quelle: imago/VI images)

Kein Rückhalt im eigenen Klub: der Israeli Dan Mori von Vitesse Arnheim. (Quelle: VI images/imago)

Der niederländische Erstligist Vitesse Arnheim steht wegen der Reise in die Vereinigten Arabischen Emiraten zu einem umstrittenen Trainingslager in der Kritik. Der Golfstaat hatte dem israelischen Nationalspieler Dan Mori die Einreise verweigert. Die Emirate erkennen den Staat Israel nicht an und unterhalten keine diplomatischen Beziehungen.

Anstatt sich mit seinem Spieler solidarisch zu zeigen reiste der Tabellenzweite dennoch nach Abu Dhabi, wo der Klub unter anderem auch gegen die Bundesligisten VfL Wolfsburg (7. Januar) und den Hamburger SV (10. Januar) testet.

Mori trainiert mit dem Nachwuchsteam

"Vitesse ist ein Klub ohne Rückgrat, wenn er so etwas akzeptiert und einfach nach Abu Dhabi reist", sagte der christlich-demokratische Abgeordnete Pieter Omzigt. Das niederländische Parlament will sich in den nächsten Tagen mit dem Fall beschäftigen. Eine Klubsprecherin erklärte der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Radio 1, dass es eigentlich eine Einreisezusage für Mori gegeben habe. Diese sei jedoch kurzfristig zurückgezogen worden.

Nach Angaben des Vereins habe Mori sich selbst dafür ausgesprochen, dass sein Klub trotzdem reise. Mori selbst wird beim Vitesse-Nachwuchsteam in den Niederlanden trainieren.

Politik überlagert den Sport

Im vergangenen Oktober hatte der Schwimm-Weltverband FINA die Vereinigten Arabischen Emirate nach diskriminierenden Vorfällen gegen israelische Sportler verwarnt. Unter anderem sollen bei einem Weltcup Ergebnisse der Rennen mit israelischer Beteiligung nicht auf der Videowand veröffentlicht worden sein, um die Namen und die Flagge nicht zeigen zu müssen. Auch eine Siegerehrung sei ausgefallen.

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