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Welttrainer des Jahres 2013: Heynckes ganz oben

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Welttrainer des Jahres 2013  

Don Jupp ganz oben: Würdigung einer einzigartigen Karriere

13.01.2014, 17:25 Uhr | sid

Welttrainer des Jahres 2013: Heynckes ganz oben. Jupp Heynckes präsentiert stolz die Titelsammlung des FC Bayern (Quelle: imago/Sven Simon)

Jupp Heynckes präsentiert stolz die Titelsammlung des FC Bayern (Quelle: Sven Simon/imago)

Es ist die Krönung einer außergewöhnlichen Karriere, der Gipfel für einen, der 2013 alles erreicht hat. Jupp Heynckes, Anführer der Über-Bayern der vergangenen Saison, ist zum Welttrainer des Jahres gekürt worden - als erster Deutscher in der seit 2010 durchgeführten Wahl. 233 Tage nach dem Gewinn des Triples mit Bayern München nahm der im Sommer zurückgetretene Fußball-Lehrer in Zürich die begehrte Trophäe entgegen.

Heynckes reiht sich mit dem Titel in eine elitäre Gilde von Ausnahmetrainern ein; der 68-Jährige folgt auf den Vorjahresgewinner Vicente del Bosque, seines Zeichens spanischer Welt- und Europameistertrainer. In diesem Jahr waren die Konkurrenten keine Geringeren als Jürgen Klopp von Borussia Dortmund und die im Sommer beim englischen Rekordmeister Manchester United abgetretene Trainerlegende Sir Alex Ferguson.

Guardiola schwärmt von Heynckes

Spätestens mit der vergangenen Saison ist Heynckes ebenfalls zu einem Heros unter den Fußball-Lehrern aufgestiegen. Selbst sein Nachfolger Pep Guardiola verneigte sich unlängst vor ihm. "Deine Leistung bleibt immer heilig in der Geschichte des Fußballs", sagte der Spanier in einer Laudatio: "Jupp ist in Deutschland eine Legende - und auch in Spanien kennt ihn jedes Kind. Für mich persönlich bist Du ein großes Vorbild. Fachlich, aber auch menschlich."

Der Hauptgrund: Seit seinem Debüt als Chefcoach 1979 bei Borussia Mönchengladbach ist Heynckes stets mit der Zeit gegangen. Auch auf seine alten Tage beim FC Bayern erfand er sich noch einmal neu - und er räumte 2013 das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League ab.

Comeback kommt nicht in Frage

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sicherte Heynckes "immer einen Ehrenplatz" im Klub zu, da dieser die Mannschaft in "unglaubliche Höhen" geführt habe. Inzwischen genießt Heynckes sein Leben als Ruheständler auf seinem Bauernhof im Bergischen Land. Es gehe ihm "blendend", berichtete er zuletzt, es sei eine Erleichterung, nicht mehr die vielen Termine in der Öffentlichkeit wahrnehmen zu müssen.

Und daher kommt eine Rückkehr ins Trainergeschäft für ihn nicht infrage. "Das ist alles beendet." Selbst Angebote von Real Madrid, Paris St. Germain, AS Monaco oder anderen Klubs aus Russland und Katar hätten ihn kalt gelassen: "Das hatte für mich weder sportlichen noch wirtschaftlichen Reiz. Nach Bayern München und diesem Jahr hätte ich nirgends das vorgefunden, was ich hinterlassen habe."

"Ich sehe keine bessere Mannschaft in Europa"

So verfolgt Heynckes das Geschehen ganz entspannt von zu Hause aus - natürlich vor allem das beim FC Bayern. "Ich sehe keine bessere Mannschaft in Europa, sie ist stark genug, in den kommenden Jahren die Nummer eins in Europa zu bleiben." Sagt Heynckes - die Nummer eins der Welt.

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