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FC Barcelona dementiert: Keine 95 Millionen für Neymar gezahlt

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Primera Division  

FC Barcelona dementiert: Keine 95 Millionen für Neymar gezahlt

21.01.2014, 07:43 Uhr | dpa

FC Barcelona dementiert: Keine 95 Millionen für Neymar gezahlt. Neymar wurde im Juni 2013 als Neuzugang beim FC Barcelona präsentiert.

Neymar wurde im Juni 2013 als Neuzugang beim FC Barcelona präsentiert. Foto: Albert Olive. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Der FC Barcelona hat einen Bericht über angebliche geheime Zahlungen bei der Verpflichtung des brasilianischen Fußballstars Neymar zurückgewiesen.

"Neymar hat 57 Millionen Euro gekostet und nicht mehr", sagte Barça-Präsident Sandro Rosell in Barcelona. Nähere Einzelheiten könne er nicht nennen, weil die Verträge mit dem Fußballer eine Klausel der Vertraulichkeit enthielten.

Die Zeitung "El Mundo" hatte zuvor berichtet, der Transfer sei erheblich teurer gewesen als offiziell angegeben. Der Wechsel Neymars vom FC Santos habe den FC Barcelona insgesamt 95 Millionen Euro gekostet, 38 Millionen mehr als die offiziell genannte Summe. Der spanische Meister soll nach Darstellung der Madrider Zeitung mit dem Management des Brasilianers eine Reihe von Zusatzverträgen geschlossen haben. Diese Kontrakte sollen neben den offiziell deklarierten Transferkosten von 57 Millionen Euro zusätzliche Zahlungen des FC Barcelona für diverse Kommissionen und Honorare vorgesehen haben.

Bei der von "El Mundo" genannten Summe von 95 Millionen Euro könnte Neymar der teuerste Fußballer der Welt sein. Bei Gareth Bale (Real Madrid) schwanken die Informationen über die Ablösesumme zwischen 91 und 100 Millionen Euro; der Transfer von Cristiano Ronaldo wurde auf 94 Millionen Euro beziffert.

"El Mundo" beruft sich in seinem Bericht auf Unterlagen, die Barça der Justiz vorgelegt hatte. Der Madrider Untersuchungsrichter Pablo Ruz prüft, ob er das Klagegesuch eines Gegners von Rosell zulassen und Ermittlungen gegen den Clubchef wegen des Neymar-Transfers einleiten soll.

Der Barça-Präsident sagte, er bitte den Richter darum, das Klagegesuch zuzulassen und ihn zu einer Vernehmung vorzuladen. Dann habe er die Möglichkeit, die Vorwürfe aus der Welt zu schaffen. "Bei den Verträgen mit Neymar ist alles tadellos", betonte Rosell.

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