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Wegen Falcao-Verletzung: Amateurspieler Söner Ertek erhält Morddrohungen

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Wegen Falcao-Verletzung  

Französischer Amateurspieler erhält Morddrohungen

26.01.2014, 16:17 Uhr | sid

Wegen Falcao-Verletzung: Amateurspieler Söner Ertek erhält Morddrohungen . Amateurspieler Söner Ertek (li.) im Duell mit Monacos Superstar Radamel Falcao beim französischen Pokalspiel. (Quelle: imago/PanoramiC)

Amateurspieler Söner Ertek (li.) im Duell mit Monacos Superstar Radamel Falcao beim französischen Pokalspiel. (Quelle: PanoramiC/imago)

Frankreichs Amateurspieler Söner Ertek, ein Gymnasiallehrer, erhält seit Tagen Morddrohungen aus Kolumbien. Dies berichten französische Medien. Der Verteidiger und Ersatzkapitän des Viertligisten Chasselay (bei Lyon) hatte beim 0:3 gegen den Erstligisten AS Monaco mit einer Grätsche dafür gesorgt, dass beim kolumbianischen Star und 60-Millionen-Mann Radamel Falcao im französischen Pokal das linke vordere Kreuzband riss.

Damit ist die WM-Teilnahme des Torjägers ernsthaft gefährdet, die Fans in Südamerika machen Ertek dafür verantwortlich und bedrohen diesen. Falcao, neunmaliger Torschütze in der WM-Qualifikation, wird in seiner Heimat vom Status her mit Carlos Valderrama verglichen, der nicht nur wegen seiner Haarpracht der Star bei der letzten WM-Teilnahme Kolumbiens 1998 war.

Falcao twittert: "Das passiert im Fußball"

"Wenn ich die Szene rückgängig machen könnte, würde ich ihn das Tor schießen lassen", teilte Ertek inzwischen mit. Falcao, der in Porto von einem Professor seines Vertrauens operiert wurde und jetzt auf ein Wunder hofft, twitterte dem Amateurspieler: "Söner Ertek, danke für deine Genesungswünsche. Mache dich nicht für den Unfall verantwortlich, das passiert im Fußball."

Monaco: 60 Millionen Euro Ablöse an Atletico

Die russischen Investoren von Monaco haben damit in dieser Saison schon 110 Millionen Euro verloren. Für den Kolumbianer haben sie 60 Millionen Euro Ablöse an Atletico Madrid überwiesen. Außerdem zahlen sie nach einem Vergleich 50 Millionen Euro an den französischen Liga-Verband, damit sie ihren Vereinssitz in Monaco behalten und so alle steuerlichen und sozialrechtlichen Vorteile wahrnehmen können.

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Die Liga hatte eine Verlagerung des Geschäftssitzes nach Frankreich gefordert. Monaco darf bei Olympia als eigene Nation starten, aber in der französischen Ligue 1 mitspielen.

"Werde mein Bestes tun, bei der WM zu spielen"

Unterdessen hofft Kolumbiens Stürmerstar weiterhin auf seine rechtzeitige Rückkehr und die Teilnahme an der WM 2014 in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli). "Ich werde mein Bestes tun, bei der WM zu spielen", sagte Falcao, der sich bei den Fans für die Unterstützung in den vergangenen Tagen bedankte. "Diese Rückendeckung hat mir viel Kraft gegeben", sagte der 27-Jährige, der sich zurzeit in Porto aufhält.

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