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Felix Magath steht beim FC Fulham schon unter Druck

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Premier League  

Felix Magath steht beim FC Fulham schon unter Druck

21.02.2014, 12:59 Uhr | dpa

Felix Magath steht beim FC Fulham schon unter Druck. Felix Magath hat sein Debüt als Fulham-Coach mitten im Abstiegskampf des Clubs.

Felix Magath hat sein Debüt als Fulham-Coach mitten im Abstiegskampf des Clubs. Foto: Facundo Arrizabalaga. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Felix Magath steht schon bei seinem Debüt mächtig unter Druck. Mit Schlusslicht FC Fulham tritt der erste Trainer aus Deutschland in der obersten englischen Liga im Abstiegsduell bei West Bromwich Albion an.

Vergeigt Magath die Premiere in der Premier League wächst der Abstand des Clubs von der Themse zum rettenden Ufer auf mindestens fünf Punkte an - im schlimmsten Fall könnten es sogar sieben werden. Die Chancen auf den Klassenerhalt würden mit einer Niederlage erheblich sinken.

Kein Wunder, dass Magath das Duell beim Tabellen-17. zum wichtigsten Spiel in der 135-jährigen Clubgeschichte der Cottagers erklärt hat. Nach sechs Partien ohne Sieg benötige die Mannschaft dringend ein Erfolgserlebnis. "In unserer Situation als Tabellenletzter reicht uns auch kein Unentschieden. Wir brauchen Siege, um den Rückstand aufzuholen", sagt Magath. In den verbleibenden zwölf Partien will er mindestens 18 Punkte einfahren. "Ich denke, damit könnten wir den Abstieg vermeiden."

Bei seiner Vorstellung am Donnerstag hat Magath den Fans den Nicht-Abstieg versprochen. In Sachen Attraktivität bat der dreimalige deutsche Meister-Trainer aber noch um Nachsicht: "Ich habe im Moment keine Zeit, ein Team zu entwickeln. Wir spielen, um zu gewinnen, nicht um die Zuschauer zu beeindrucken. Es tut mir leid, aber darauf müssen sie ein paar Monate warten".

Die Lage in Fulham ermögliche es nicht, zu träumen. "Kämpfen und zusammenstehen" - so lautet die Parole des 60 Jahre alten Trainers. Von seiner neuen Mannschaft ist Magath begeistert. Dazu gehören auch die deutschen Kicker Lewis Holtby, Sascha Riether und Ashkan Dejagah. "Wir haben gut gearbeitet. Die Spieler wollen in der Liga bleiben. Sie sind glücklich über den Trainerwechsel. Ich denke, sie vertrauen mir", sagt der Aschaffenburger. Ein Auftaktsieg würde ihm die Mission Klassenerhalt auch in dieser Hinsicht erleichtern.

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