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Letztes Casting der 32 WM-Teilnehmer

04.03.2014, 13:15 Uhr | dpa

Letztes Casting der 32 WM-Teilnehmer. US-Trainer Jürgen Klinsmann hat sich mit der Ukraine kein Schwergewicht als WM-Sparringspartner ausgewählt.

US-Trainer Jürgen Klinsmann hat sich mit der Ukraine kein Schwergewicht als WM-Sparringspartner ausgewählt. Foto: Boris Roessler. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Countdown läuft. Die 32 Endrunden-Teilnehmer der WM in Brasilien starten in die heiße Phase, und das letzte ernsthafte Casting hat es in sich.

Spanien probt den Ernstfall in einer Neuauflage des EM-Endspiels von 2012 gegen Italien. Die wiedererstarkten Franzosen wollen ihr "spezielles Gefühl" auch gegen Vize-Weltmeister Niederlande bewahren, wenngleich das Duell der Bayern-Stars Franck Ribéry und Arjen Robben auszufallen droht. Und der selbst ernannte Titelfavorit Brasilien reist an jenen Ort, den er nach eigenem Verständnis schon vor vier Jahren hätte aufsuchen sollen: In Soccer City von Johannesburg, dem Endspielort von 2010, trifft der Rekordweltmeister auf Südafrika.

Die deutschen WM-Gruppengegner haben sich unterdessen keine Gegner aus der Kategorie der Schwergewichte ausgesucht. Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann ("Können auch gegen große Teams bestehen") trifft mit dem US-Team auf die nicht für die WM qualifizierte Ukraine. Die Partie findet allerdings nicht wie geplant in Charkow, sondern aufgrund der politischen Unruhen auf Zypern statt. Weltfußballer Cristiano Ronaldo empfängt mit Portugal die vom Deutschen Volker Finke trainierte Auswahl Kameruns. Und Ghana gastiert in Montenegro.

Während daheim an vielen WM-Stadien noch unter Hochdruck gewerkelt wird, befindet sich Gastgeber Brasilien zumindest verbal in Turnierform. "Wir haben die Voraussetzungen, Weltmeister zu werden. Wir haben die Mannschaft dafür, die Strategie, die Organisation und die Qualität", sagte unlängst Nationalcoach Luiz Felipe Scolari, der seit Wochen den Druck auf seine Mannschaft erhöht. Ein Sieg bei den schwächelnden Südafrikanern sollte demnach für Jungstar Neymar und Co. nur Formsache sein.

Deutlich schwerer dürfte die Angelegenheit für Welt- und Europameister Spanien werden. "Italien ist ein Rivale, der es immer verstanden hat, die richtigen Knöpfe zu finden, um uns das Leben schwer zu machen", mahnte Coach Vicente Del Bosque. Im Mittelpunkt steht am Mittwochabend das Debüt von Diego Costa. Der gebürtige Brasilianer, der in der Liga hinter Ronaldo mit 21 Toren zweitbester Torschütze ist, hatte sich im letzten Jahr gegen sein Heimatland entschieden und den Zorn der Brasilianer auf sich gezogen. Dass das Spiel im Vicente Calderon stattfindet, dem Stadion seines Clubs Atletico Madrid, dürfte dem Angreifer gut zu pass kommen. Sollte Costa überzeugen, müssten sich David Villa und Fernando Torres ernsthaft Sorgen um ihr WM-Ticket machen. Die EM-Torschützenkönige von 2008 und 2012 stehen am Mittwoch jedenfalls nicht im Kader.

Auch bei Italien fehlen prominente Namen wie der verletzte Deutschland-Schreck Mario Balotelli oder Daniele De Rossi, den Nationaltrainer Cesare Prandelli aus disziplinarischen Gründen daheim lässt. So soll Ciro Immobile vom FC Turin sein Debüt geben. Wichtiger war im Land des viermaligen Weltmeisters aber die Nachricht, dass Prandelli nun doch über eine Vertragsverlängerung nachdenkt.

In den Niederlanden wird dagegen Ex-Bayern-Coach Louis van Gaal nach der WM aufhören und vermutlich durch Guus Hiddink ersetzt. Ein pikantes Wiedersehen gibt es für van Gaal vorher in Paris mit Frankreich-Star Ribéry, der in München mit seinem Ex-Coach selten auf einer Wellenlänge lag. Ob und wie lange Ribéry nach seiner Gesäß-OP spielt, ist aber genauso fraglich wie der Einsatz seines Bayern-Kollegen Arjen Robben auf der Gegenseite. Der Offensivstar hatte bei seiner Drei-Tore-Gala gegen Schalke 04 (5:1) einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen. Bereits abgereist ist HSV-Star Rafael van der Vaart wegen Krankheit.

Frankreichs Coach Didier Deschamps will unterdessen den "Geist und die Einstellung vom 19. November" mit zur WM tragen. In einem furiosen Spiel hatten Ribéry und Co. die Ukraine in den WM-Playoffs 3:0 besiegt und damit das drohende WM-Aus nach dem 0:2 im Hinspiel abgewendet.

Zu interessanten Härtetests kommt es in zwei weiteren direkten Duellen von WM-Teilnehmern: WM-Geheimtipp Belgien trifft auf die Elfenbeinküste, Ottmar Hitzfeld testet seine Schweizer Nati gegen Kroatien. Außerdem gastiert Lionel Messi mit Titelanwärter Argentinien bei den nicht qualifizierten Rumänen und England bekommt es mit Dänemark zu tun.

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