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Nach Quenelle-Gruß: West Bromwich feuert Nicolas Anelka

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Nach Quenelle-Gruß  

West Bromwich feuert Nicolas Anelka

15.03.2014, 10:01 Uhr | sid

Nach Quenelle-Gruß: West Bromwich feuert Nicolas Anelka . Der Stein des Anstoßes: Nicolas Anelka zeigt den Quenelle-Gruß. (Quelle: imago/Colorsport)

Der Stein des Anstoßes: Nicolas Anelka zeigt den Quenelle-Gruß. (Quelle: imago/Colorsport)

Der wegen des Quenelle-Grußes gesperrte französische Ex-Nationalspieler Nicolas Anelka ist vom englischen Premier-League-Klub West Bromwich Albion entlassen worden. Der Vertrag des Stürmers wird nach einen umstrittenen Tweet und dem Unwillen, sich für seine Geste zu entschuldigen, mit 14-tägiger Frist aufgelöst, das sei ein "krasser Vertragsbruch". Zuvor hatte bereits Anelka sein Gastspiel eigenständig für beendet erklärt.

Der 35-Jährige hatte am 28. Dezember beim 3:3 bei West Ham United einen Treffer mit dem Quenelle-Gruß des umstrittenen Komikers Dieudonné gefeiert. Die Geste gilt in Frankreich als verdeckter oder umgekehrter Nazi-Gruß. Anelka hatte erklärt, der spezielle Torjubel sei bloß eine Widmung für seinen Freund Dieudonné gewesen. Dennoch war er am 27. Februar für fünf Spiele gesperrt worden. Zudem hatte er eine Geldstrafe in Höhe von 80.000 Pfund (97.000 Euro) erhalten.

Vertrag bis Ende der Saison

"Nach Diskussionen zwischen mir und dem Klub wurden mir Vorschläge gemacht, um unter bestimmten Bedingungen ins Team zurückzukehren", schrieb Anelka am Freitag. Er habe den Wunsch, seine Integrität zu wahren, "deshalb habe ich entschieden, mich jetzt aus meinem Vertrag mit West Bromwich Albion zu befreien."

Erst im Sommer 2013 war Anelka von Juventus Turin auf die Insel gewechselt. Sein Vertrag gilt eigentlich noch bis zum Ende dieser Saison.

Ein Sponsor schon abgesprungen

Der Klub reagierte verärgert auf die Äußerungen Anelkas und gab an, formell nicht über dessen Absichten informiert worden zu sein: "Der Verein betrachtet die Veröffentlichung eines solchen Statements in sozialen Medien als höchst unprofessionell."

West Bromwich war Anelkas Geste bereits teuer zu stehen gekommen. Ein Sponsor des Klubs hatte erklärt, 'im Zuge der Aktion den auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Bislang soll der Deal dem Verein jährlich 3,6 Millionen Euro gebracht haben.

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