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Serie A bestraft Neapel: Zwei Spiele ohne Zuschauer

07.05.2014, 20:29 Uhr | dpa

Serie A bestraft Neapel: Zwei Spiele ohne Zuschauer. Neapels Fans hatten beim Pokalfinale für einen Skandal gesorgt.

Neapels Fans hatten beim Pokalfinale für einen Skandal gesorgt. Foto: Ettore Ferrari. (Quelle: dpa)

Rom (dpa) - Der SSC Neapel muss wegen der Fan-Ausschreitungen beim Finale um den italienischen Fußball-Pokal zwei Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten. Das entschied die italienische Serie A.

Ein Sportgericht erklärte, dass mehrere SSC-Anhänger vor dem Spiel gegen den AC Florenz gewaltsam in das Stadio Olimpico in Rom eingedrungen seien und dabei vier Polizisten verletzt hätten.

Final-Gegner AC Florenz wurde zu einem Spiel ohne Fans verurteilt, die Strafe wurde aber zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem muss Neapel 60 000 Euro, die Fiorentina 50 000 Euro zahlen.

Vor dem Finale zwischen Neapel und Florenz (3:1) waren insgesamt zehn Menschen verletzt worden, darunter drei SSC-Fans bei einer Schießerei. Gegen einen Ultra des AS Rom waren Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Mordes aufgenommen worden.

Am Dienstag hatte bereits der SSC Neapel den Anführer seiner Ultras mit einem Stadionverbot von fünf Jahren belegt. Gegen den Mann soll zudem wegen Aufforderung zu strafbaren Handlungen, Teilnahme an Krawallen und dem Überschreiten von Absperrungen ermittelt werden.

Der Ulrta hatte vor der mit 45 Minuten Verspätung angepfiffenen Partie lange mit Neapels Kapitän Marek Hamsik diskutiert, währenddessen flogen Feuerwerkskörper, ein Feuerwehrmann wurde verletzt. Neapels Fans sollen gefordert haben, dass Spiel nach der lebensgefährlichen Schuss-Verletzung eines SSC-Anhängers zu verschieben.

Zudem entschied die Serie A am Mittwoch, dass Inter Mailand bei einem Spiel einen Teil seines Stadions für Zuschauer schließen und 50 000 Euro Strafe zahlen muss. Grund waren die rassistischen Gesänge im Mailänder Stadtderby am Sonntag gegen den AC-Stürmer Mario Balotelli. Schon in der vergangenen Woche hatte Inter bei zwei Spielen einen Tribünen-Abschnitt schließen müssen.

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