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Marc-André ter Stegen ist Barcelonas Nummer eins ohne Gewähr

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Barcelona im Umbruch  

Ter Stegen: Nummer Eins ohne Gewähr

20.05.2014, 17:46 Uhr | dpa

Marc-André ter Stegen ist Barcelonas Nummer eins ohne Gewähr. Wird er sich in Barcelona durchsetzen? Torwart Marc-André ter Stegen. (Quelle: imago/Sven Simon)

Wird er sich in Barcelona durchsetzen? Torwart Marc-André ter Stegen. (Quelle: Sven Simon/imago)

Traumwechsel mit Schwierigkeiten: Bei seinem Umzug ans Mittelmeer erwartet Marc-André ter Stegen auch ein heißer Positionskampf. Der 22-jährige Mönchengladbacher soll zwar Medien zufolge vorerst die neue Nummer Eins im Tor des spanischen Fußball-Nobelklubs FC Barcelona werden. Doch heftige Positionskämpfe seien im Jahr eins nach dem Ende der Tiki-Taka-Ära auch zwischen den Pfosten zu erwarten, heißt es unisono in Medien in Barcelona.

Der neue Barca-Trainer Luis Enrique wolle drei mehr oder weniger gleichwertige Torhüter - darunter auch einen erfahreneren Keeper - im Kader haben.

Der Sportdirektor ist ein Fan, der Trainer noch nicht

Dem Nationaltorwart ist aber vor der Zukunft nicht bange. Mit gemischten Emotionen verlässt ter Stegen seinen Heimatklub Borussia Mönchengladbach aus anderen Gründen. "Ich habe 18 Jahre für diesen Verein gespielt. Auch wenn ich weiß, dass es nach der Sommerpause für mich und natürlich auch für Borussia weiter geht: Es ist ein komisches Gefühl, denn ich weiß schon jetzt, dass Borussia mir fehlen wird", ließ Ter Stegen auf der Internetseite des Bundesligisten wissen. "Andererseits freue ich mich natürlich riesig auf meine neue Aufgabe", betonte er.

Ter Stegen wird sicher nicht gern an die Erfahrung eines anderen nach Barcelona gewechselten deutschen Nationaltorhüters denken. Robert Enke erlebte 2002 bis 2004 in Katalonien einen Karriereknick, wurde zu Fenerbahce und CD Teneriffa ausgeliehen. Der einzige andere Deutsche im Trikot der Blaugrana war Mittelfeldstratege Bernd Schuster.

Sportdirektor Andoni Zubizarreta, ein früherer Nationaltorwart Spaniens, gilt als größter Fan des vierfachen deutschen Nationalspielers. "Er setzt blind auf ter Stegen als Stammtorwart", schrieb "El Mundo Deportivo".

Fünf Jahre Zeit für den Durchbruch

Als Star wird der Deutsche aber sicher nicht empfangen werden. Die meisten Medien erwähnten seine Verpflichtung nur am Rande. Auf Seite eins der in Barcelona erscheinenden Fachblätter "Sport" und "L'Esportiu" wurde mit großen Bildern neben Luis Enrique Stürmer Gerard Deulofeu gefeiert. Der 20-Jährige kehrt nach einer Leihsaison beim FC Everton in die Heimat zurück. Und auch auf der Homepage von Barcelona spielte der Torhüter kaum eine Rolle, zumal er auch nicht für den deutschen Kader bei der WM in Brasilien nominiert worden ist.

Der Torhüter hatte seinen 2015 auslaufenden Vertrag bei der Borussia nicht verlängert und war Anfang Mai tränenreich von seinem Heimatklub verabschiedet worden. In Barcelona soll der 1,89 Meter große Schlussmann einen Fünfjahresvertrag unterschrieben haben.

Die Revolution ist in vollem Gange

Wie "Sport" und andere Medien berichteten, will Barca nach dem Weggang des spanischen Nationaltorwarts Víctor Valdes und von dessen Ersatzmann Jose Manuel Pinto den ter-Stegen-Konkurrenten aus folgender Gruppe von renommierten Torhütern aussuchen: Jose Reina (31/Liverpool), Willy Caballero (31/Málaga), Diego Alves (28/FC Valencia) und Keylor Navas (27/Levante). Zudem wolle der Belgier Thibaut Courtois (22) von Meister Atletico Madrid nach Ende seiner Leihzeit nicht zurück zu Chelsea, sondern zu den Katalanen, wird verschiedentlich spekuliert.

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Die Madrilenen haben im Endspiel um die spanische Meisterschaft das bessere Ende für sich. Video

Die Revolution, der Aufbau des neuen Barca, wie in Spanien dieser Tage überall zu lesen ist, ist in vollem Gange. Die Abwehr und das Mittelfeld um die nach der sehr schwachen Saison bereits oft als zu alt und zu langsam abgeschriebenen Dani Alves, Javier Mascherano, Xavi und Andres Iniesta sollen völlig umgekrempelt werden.

Das Undenkbare wird denkbar: Geht Messi?

Der Sturm scheint mit den Superstars Neymar und Lionel Messi zu stehen. Messi allerdings schließt nach der gescheiterten Liga-Titelverteidigung und angesichts Pfiffen der eigenen Fans und wachsender Kritik im Klub einen Weggang erstmals nicht mehr aus.

"Wenn man mich nicht mehr mag, kann ich ja gehen" schrieb er in einem sozialen Netzwerk. Kurz zuvor hatte er eine Vertragsverbesserung mit einer Erhöhung des Nettojahres-Salärs von 13 auf 20 Millionen Euro unterschrieben. Viele im Klub seien dafür, Messi für 200 Millionen zu verkaufen, versichert die Zeitung "Marca". Außenverteidiger Jordi Alba dagegen sagt: "Ich kann mir ein Barca ohne Messi nicht vorstellen."

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