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David Beckham präsentiert neuen Standort für Stadionbau in Miami

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Beckham präsentiert neuen Standort für Stadionbau

23.05.2014, 15:52 Uhr | t-online.de, sid

David Beckham präsentiert neuen Standort für Stadionbau in Miami. Neuer Standort: Auf diesem Areal soll das Stadion von Miami Beckham United entstehen - so zumindest die Pläne der Gruppe um David Beckham. (Quelle: AP/dpa)

Neuer Standort: Auf diesem Areal soll das Stadion von Miami Beckham United entstehen - so zumindest die Pläne der Gruppe um David Beckham. (Quelle: AP/dpa)

David Beckham gibt nicht auf. Nur wenige Tage nachdem sein Stadion-Projekt in der Hafengegend von Miami nicht die notwendige Mehrheit im Stadtrat erhielt und scheiterte, präsentierte der Fußball-Star mit seiner Investorengruppe neue Standort-Pläne für eine Arena in der US-Metropole. Nun soll das Stadion für Beckhams künftige Mannschaft der US-Profiliga MLS in unmittelbarer Nachbarschaft zur Heimstätte des NBA-Teams Miami Heat entstehen.

So sehen es zumindest die neuen, noch etwas provisorischen Pläne der Gruppe um den Engländer vor. Um das Projekt verwirklichen zu können, müsste allerdings erst ein Wasserbassin in der Biscayne Bay aufgefüllt werden, um eine Lücke im Museum Park von Miami zu schließen. Allein dies soll rund 20 Millionen Dollar kosten. Immerhin, so sieht es das Projekt vor, würde sich die Fläche des Areals verdoppeln. Insgesamt sind die Kosten für die 20.000 Zuschauer fassende Arena mit 200 bis 250 Millionen Dollar angesetzt.

Kritiker regen sich

"Durch den Ausbau des Parks mit seinem Museum und einem Weltklasse-Fußballteam würden wir die Wasserfront sehr beleben," sagte Beckham zu den Vorzügen des neuen Standortes. Klingt gut. Doch auch gegen das zweite Vorpreschen von Miami Beckham United regen sich dem "Miami Herald" zufolge bereits Kritiker. So sei das Wasserbassin als fester Bestandteil nicht aus dem Park wegzudenken, merkt eine Gruppierung um den ehemaligen Bürgermeister Manny Diaz an.

Anwohner David Pina meinte derweil: "Sie haben sicherlich alle gute Intentionen. Aber das Projekt nimmt etwas von dem weg, was wir in dieser Stadt brauchen - Grünflächen." Zumal sich die Stadt auf ein Tauschgeschäft - Land gegen Land - mit der Beckham-Gruppe einlassen müsste, ohne dafür Steuern einnehmen zu können, so das Blatt weiter. Für die Investoren wäre im Gegenzug als Ausgleich eine Art Miete für die Flächen fällig.

"Unterstützung der Einwohner gewinnen"

Da das Gelände teilweise der Stadt und teilweise dem Bezirk gehört, müssten beide Seiten eine Partnerschaft eingehen. Damit nicht genug. "Ich charakterisiere dies als einen Tausch besseres Land gegen schlechtes Land", stellte Stadtrat Francis Suarez fest: "Es wäre also dumm und nachlässig, die Wähler darüber nicht abstimmen zu lassen." Es müsste also in Miami und dem Bezirk abgestimmt werden.

Verständlich, weshalb Milliardär Marcelo Claure, einer von Beckhams größten Investoren, daher meinte: "Am wichtigsten ist, dass wir die Unterstützung der Einwohner in einem Referendum gewinnen." Gewiss kein leichtes Unterfangen. Gut möglich also, dass sich Miami Beckham United schon längst nach einem weiteren Standort für sein Stadion umsieht.

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