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SD Eibar schafft erstmals Aufstieg in die Primera Division

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Kleiner Ort schafft Sensation  

Eibar steigt in die Primera Division auf

26.05.2014, 14:42 Uhr | dpa

SD Eibar schafft erstmals Aufstieg in die Primera Division. Die Spieler des SD Eibar feiern ihren Triumph über CD Alvares und den damit verbundenen Aufstieg in die erste spanische Liga. (Quelle: dpa)

Die Spieler des SD Eibar feiern ihren Triumph über CD Alvares und den damit verbundenen Aufstieg in die erste spanische Liga. (Quelle: dpa)

Der baskische Provinzklub SD Eibar hat erstmals den Aufstieg in die Primera Division geschafft. Dem Verein aus dem 27.000-Einwohner-Ort ist nach dem 1:0 (0:0) gegen Deportivo Alaves einer der ersten beiden Plätze nicht mehr zu nehmen.

Nach dem Spiel stürmten die Fans im nur 5000 Zuschauer fassenden Ipurua Stadion den Platz. Eibar, das rund 50 Kilometer von Bilbao entfernt liegt, ist damit der kleinste Ort, der es jemals in die erste spanische Liga geschafft hat. "Wir müssen uns kneifen, um sicher zu sein, dass wir nicht träumen", sagte Vereinsboss Alex Aranzabal außer sich vor Freude. Die Fans stürmten nach dem Durchmarsch von der 3. Liga den Platz und sangen zusammen mit den Spielern: "Real, Barca, wir sind hier."

"Triumph harter Arbeit"

An Wunder glaubt Gaizka Garitano aber nicht: "Das ist der Triumph der Bescheidenheit und der harten Arbeit", sagte der Coach. Damit Eibar zum 60. Klub in der Geschichte der 1. Liga avanciert, muss gemäß den Auflagen eine Kapitalerhöhung stattfinden. Vereine aus den ersten zwei Profiligen müssen ein Vermögen in Höhe von mindestens 2,1 Millionen Euro vorweisen können - aktuell beläuft sich das Vermögen der Basken allerdings nur auf etwa 470.000 Euro.

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Nun sollen die Fans eingreifen und den Verein unterstützen. Pro Spende werden mindestens 50 Euro fällig, auf diese Weise sind bereits mehr als 670.000 Euro zusammengekommen. Eine Grafik des Vereinstrikot auf der Homepage skizziert den aktuellen Stand, mit jeder Spende füllt sich das Leibchen ein wenig.

Kein Investor, kein Konzern, kein Scheich

Gelingt dieses Vorhaben nicht, droht dem sportlichen Aufsteiger sogar der Sturz in die Drittklassigkeit. "Einer der Schlüssel unseres Modells ist die Tatsache, dass die Menschen sich dem Klub nahe fühlen. Immer schon war Eibar ein Verein mehr oder weniger aller - es gab nie einen Investor, einen Scheich oder einen Konzern, der die Kontrolle hatte", sagte Präsident Aranzabal. Der Verein aus dem Volk soll nun auch vom Volk gerettet werden - und nicht von einem milliardenschweren Investor.

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