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Neidischer Blick aus Spanien  

Bundesliga profitabelste Fußball-Liga

05.06.2014, 15:14 Uhr | dpa, sid

Bundesliga profitabelste Fußball-Liga. Dortmunds Milos Jojic im Zweikampf mit Bayerns Arjen Robben. (Quelle: imago/Ulmer)

Dortmunds Milos Jojic im Zweikampf mit Bayerns Arjen Robben. (Quelle: Ulmer/imago)

Die Bundesliga bleibt die profitabelste Fußball-Liga Europas. Das ist das Ergebnis einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens "Deloitte". Obwohl sie in puncto Umsatz nicht die stärkste Liga ist, sind gerade die Spanier neidisch auf die wirtschaftliche Entwicklung der ersten deutschen Liga.

"Seit Beginn unserer Analysen vor über 20 Jahren war keine Fußball-Liga in einer Spielzeit profitabler als die Bundesliga in der Saison 2012/13", sagte Karsten Hollasch, Leiter der Sport Business Gruppe bei "Deloitte". Überhaupt schneidet die Bundesliga im Vergleich mit anderen europäischen Ligen sehr gut ab.

Die erneute Erlössteigerung um rund 150 Millionen Euro sei zu mehr als 80 Prozent auf das Konto der beiden Champions-League Finalisten des Jahres 2013, München und Dortmund, gegangen, erklärte Hollasch. Vor allem die Bayern und der BVB hätten auch durch cleveres Marketing noch einmal deutlich zugelegt.

Neidischer Blick auf Deutschland

Mit einem operativen Ergebnis von 264 Millionen Euro ist die Bundesliga zum fünften Mal in Folge die profitabelste Liga Europas. Verantwortlich für die Wertsteigerung sei vor allem die zunehmende Professionalität in den Führungsetagen der Klubs und das strenge Lizensierungsverfahren der DFL, betonte Hollasch. Dies dürfte auch im Kalkül von strategischen Partnern oder Sponsoren eine nicht unerhebliche Rolle spielen, sagte Hollasch weiter.

Gerade im wirtschaftlichen Bereich blickt man zunehmend staunend auf die Entwicklungen. "Wir schauen neidvoll auf die Bundesliga. Wir haben zwar die besseren Spieler, doch in Deutschland funktioniert die Vermarktung selbst bei kleinen Klubs viel besser", äußerte Spaniens Staatssekretär Miguel Cardenal gegenüber "Spiegel Online".

Aber auch die vergleichsweise niedrigeren Gehälter tragen zur Wirtschaftlichkeit der Bundesliga bei. Das durchschnittliche Verhältnis der Gehaltskosten zum Gesamtumsatz betrug 51 Prozent. Frankreich (66%), England (71%) und Italien (71%) weisen deutlich höhere Quoten auf.

Umsatz hinter Premier League

Lediglich in puncto Umsatz muss sich die Bundesliga der englischen Premier League geschlagen geben. In England wurden in der Saison 2012/13 2,9 Milliarden Euro umgesetzt, die Bundesliga kam nach einer Umsatzsteigerung von acht Prozent auf etwa zwei Milliarden. Damit behauptete sie den zweiten Platz vor der spanischen Primera Division (1,9), der italienischen Serie A (1,7) und der Ligue 1 in Frankreich (1,3).

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