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Toni Kroos über Wechsel: Es ist "die größte Herausforderung"

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Entscheidung erst nach Finale  

Kroos: WM-Titel entscheidend für Real-Wechsel

21.07.2014, 14:04 Uhr | sid

Toni Kroos über Wechsel: Es ist "die größte Herausforderung". Toni Kroos ist in Zukunft ein Königlicher. (Quelle: imago/Alterphotos)

Toni Kroos wechselt 2014 als frischgebackener Weltmeister vom FC Bayern zu Real Madrid. Für den Mittelfeldstar sollen 25 bis 30 Millionen Euro Ablöse geflossen sein. (Quelle: Alterphotos/imago)

Die Entscheidung fiel erst nach dem Endspiel: Toni Kroos hat sich erst unter dem Eindruck des WM-Triumphs in Brasilien endgültig zu einem Wechsel von Bayern München zum spanischen Rekordmeister Real Madrid entschlossen. "Der Gewinn der Weltmeisterschaft hat den letzten Ausschlag gegeben. Ich wollte eine Veränderung", sagte Kroos in einem Interview gegenüber "dfb.de".

UMFRAGE
Wird sich Toni Kroos bei Real Madrid durchsetzen können?

Der Wechsel des 24-Jährigen war letzte Woche über die Bühne gegangen. Kroos, der bei Real bis 2020 unterschrieb, soll rund 30 Millionen Euro Ablöse gekostet haben.

"Alle großen Klubs der Welt interessiert"

Die ersten Gedanken über einen Abschied habe er sich gemacht, "als die Vertragsgespräche mit dem FC Bayern ins Stocken gerieten", verriet er nun. Danach habe es mehrere Interessenten gegeben, "darunter alle großen Klubs der Welt", wie Kroos stolz betonte. Deshalb habe er "den Entschluss gefasst, etwas Neues auszuprobieren".

Vermutungen, wonach er sich beim FC Bayern nicht richtig wertgeschätzt gefühlt habe, wies Kroos zurück. "Ich habe in einem der größten Klubs der Welt gespielt, war in den vergangenen Jahren unter verschiedenen Trainern Stammspieler und habe mich stets in einem großen Wettbewerb durchgesetzt. Zudem hat sich Bayern immer gut um mich gekümmert", sagte Kroos. Er habe schlicht "einen neuen Reiz" setzen wollen.

Keine Angst vor der Konkurrenz

Für Real habe er sich entschieden, weil es "die größte Herausforderung" sei und damit "genau das Richtige". Den Konkurrenzkampf, der ihn bei den Königlichen erwarte, kenne er bereits von den Bayern, fügte er an, "dem muss man sich als Sportler stellen".

Als "lachhaft" empfand Kroos, dass er und seine Kollegen für den "Gaucho-Tanz" bei der Titel-Feier in Berlin kritisiert wurden. "Unter Sportlern gehört es dazu, dass man sich über Siege freut. Damit wird aber nie Häme gegenüber dem Gegner verbunden. Es ist schade, dass sich manche Leute nach so einem tollen Sieg nicht mitfreuen können, sondern das mies machen müssen", sagte er.

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