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Ex-FCB-Profi José Ernesto Sosa will nicht in Ukraine zurück

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"Es ist unvernünftig"  

Ex-Bayern-Profi Sosa will nicht in die Ukraine zurück

22.07.2014, 16:14 Uhr | sid, dpa

Ex-FCB-Profi José Ernesto Sosa will nicht in Ukraine zurück. José Ernesto Sosa  (Quelle: imago/GEPA Pictures)

José Ernesto Sosa will vorerst nicht zurück in die Ukraine. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Der frühere Bayern-Profi José Ernesto Sosa und zwei argentinische Mitspieler haben angesichts der Krise in der Ukraine ihre Rückkehr zum Erstligisten Metalist Charkow verweigert. Kapitän Sosa, Alejandro Gomez und Jonathan Cristaldo erklärten gegenüber dem ukrainischen Internetportal www.football.ua: "Es ist unvernünftig, sich in einem Land aufzuhalten, in dem man sich nicht sicher fühlt. Niemand kann in der Ukraine für unsere Sicherheit garantieren." Bereits in der Vorwoche hatte Metalist-Mittelfeldspieler Sebastian Blanco seine Rückkehr verweigert.

Auch sechs Profis in Diensten des Meisters Schachtjor Donezk hatten sich am Wochenende nach einem Testspiel in Frankreich von ihrer Mannschaft abgesetzt.

Seit dem Absturz eines Flugzeugs der Malaysian Airlines über der Ukraine hat sich der seit Monaten schwelende Konflikt zwischen dem osteuropäischen Land und dem Nachbarn Russland weiter verstärkt. Die Maschine war vermutlich von pro-russischen Rebellen abgeschossen worden.

Costa: "Tödliches Risiko"

Der brasilianische Profi Douglas Costa von Schachtjor hat derweil seine verweigerte Rückreise begründet: "Ich möchte klarstellen, dass ich den Verein nicht im Stich lasse. Ich habe schlicht Angst. Wir alle gingen ein tödliches Risiko ein, wenn wir in der Region wären", schrieb der Offensivspieler in seinem Instagram-Account.

Costa erklärte weiter, das südamerikanische Quintett habe sich mit der Vereinsspitze geeinigt, "in der Schweiz zu bleiben und dort zu trainieren, bis die Situation geklärt ist." Der 23-Jährige führte stellvertretend aus: "Wir wollen im Klub bleiben, aber wir brauchen sichere Arbeitsbedingungen."

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